20,5 Millionen Euro für die Sanierung der Uni Bremen bis 2026
Die Universität Bremen wird nach der Bewilligung einer Investition in Höhe von 20,5 Millionen Euro durch den Bremer Senat am 5. Mai 2026 umfassend saniert. Die Mittel sollen dazu dienen, zentrale Gebäude zu modernisieren und die Bedingungen für Studierende, Mitarbeiter:innen sowie Patient:innen der universitätseigenen Ambulanz zu verbessern.
Im Mittelpunkt der Maßnahmen stehen zwei historische Gebäude, Geisteswissenschaften 1 (GW1) und Naturwissenschaften 1 (NW1), die seit der Gründung der Universität bestehen. Die Arbeiten umfassen die Beseitigung schädlicher Materialien, die Aufrüstung der Brandschutzsysteme sowie die Modernisierung der technischen Infrastruktur. Der Großteil der Förderung – 18,8 Millionen Euro – stammt aus dem Bundesprogramm „Beschleunigter Hochbau“.
Die Sanierung schafft zudem neue Lernräume für Studierende und verlagert die Ambulanz in eine zentralere Position auf dem Campus. Die Klinik erhält modernisierte Therapieräume, psychologische Labore sowie separate Wartebereiche für Erwachsene und Kinder.
Die Umsetzung erfolgt in mehreren Phasen über mehrere Jahre. Ziel ist es, die Universität als wettbewerbsfähigen Standort für Forschung und Innovation zu stärken und gleichzeitig sicherere, nachhaltigere Einrichtungen zu schaffen. Nach Abschluss der Arbeiten stehen moderne Lernumgebungen, verbesserte klinische Dienstleistungen und bessere Arbeitsbedingungen zur Verfügung. Der schrittweise Ansatz ermöglicht es der Universität, den Betrieb aufrechtzuerhalten, während die ältesten Gebäude schrittweise transformiert werden.






