08 May 2026, 08:14

Alexandra Wend wird SPD-Kandidatin für Bezirksbürgermeisterin in Berlin-Mitte

Alte Karte von Berlin, Deutschland, mit farbigen Bezirken auf altem Papier gedruckt.

Alexandra Wend wird SPD-Kandidatin für Bezirksbürgermeisterin in Berlin-Mitte

Die SPD im Berliner Bezirk Mitte hat Alexandra Wend als Kandidatin für das Amt der Bezirksbürgermeisterin nominiert. Die Entscheidung fiel nach einer deutlichen Abstimmung des örtlichen Parteivorstands zu ihren Gunsten. Wend wird sich nun auf die Wahlen in der Hauptstadt am 20. September vorbereiten, bei denen die Bürgerinnen und Bürger auch die Abgeordneten für das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlungen wählen.

Wend setzte sich in der Abstimmung mit 28 Ja-Stimmen und nur einer Gegenstimme durch. Ihre offizielle Bestätigung erfolgt auf einer Bezirksdelegiertenkonferenz im Mai. Es ist nicht ihr erster Anlauf für ein politisches Amt – bereits bei der Bundestagswahl 2025 kandidierte sie für die SPD im Bezirk Pankow.

Neben ihrer politischen Tätigkeit bekleidet Wend eine Schlüsselposition in der Berliner Verwaltung. Derzeit leitet sie die Abteilung für Gleichstellungspolitik in der Arbeits- und Wirtschaftsförderung der Senatsverwaltung für Arbeit. Zudem ist sie stellvertretende Vorsitzende der SPD Pankow.

Ihre Kandidatur folgt auf den Rückzug von Uta Francisco dos Santos, die ursprünglich sowohl für das Amt der Bezirksbürgermeisterin als auch für die Bezirksverordnetenversammlung antreten wollte. Dos Santos zog ihre Bewerbung zurück, nachdem sie Kritik geerntet hatte, da sie ihren Wahlkampf während einer Krankschreibung führte.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Wends Nominierung ebnet den Weg für die Septemberwahlen, in denen sie um das Amt der Bezirksbürgermeisterin konkurrieren wird. Ihre Erfahrung in der Kommunalpolitik und in Parteifunktionen macht sie zu einer der prägenden Figuren im Rennen. Die SPD wird sich nun auf den Wahlkampf konzentrieren, bevor die formelle Abstimmung im Mai stattfindet.

Quelle