27 March 2026, 06:15

Bergische Kommunen planen bessere Seniorenpolitik für selbstbestimmtes Wohnen

Ein Diagramm mit der Überschrift "Gemeinschaftliche Rechenschaftspflicht" mit einem zentralen Kreis, der durch Pfeile mit drei sich überschneidenden Kreisen verbunden ist, alle in kräftigen, leuchtenden Farben.

Bergische Kommunen planen bessere Seniorenpolitik für selbstbestimmtes Wohnen

Vertreter aus fünf bergischen Kommunen trafen sich kürzlich, um über Seniorenpolitik und selbstständiges Wohnen im Alter zu beraten. Im Mittelpunkt der Gespräche standen gemeinsame Herausforderungen – von der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum bis hin zur Rolle der Seniorenbeiräte. Delegationen aus Radevormwald, Mettmann, Haan, Remscheid und Solingen nahmen an dem Austausch teil.

Bei der "Bergischen Runde" ging es vor allem darum, die Unterstützung für ältere Menschen zu verbessern. Ein zentrales Thema war, wie Senioren länger selbstbestimmt leben können. Diskutiert wurden zudem der Bedarf an besserer Barrierefreiheit in öffentlichen Bereichen sowie nutzerfreundliche Bezahlsysteme – sowohl digitale als auch klassische Lösungen.

Besonders betont wurde die Bedeutung der Seniorenbeiräte als wichtige Schnittstelle zwischen Kommunalpolitik und Bürgerschaft. Unterdessen führt Radevormwald derzeit eine groß angelegte Befragung mit rund 3.000 älteren Menschen durch, um deren Bedürfnisse besser zu verstehen.

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Die Teilnehmer stellten fest, dass die Probleme in den einzelnen Kommunen erstaunlich ähnlich sind. Der nächste "Bergische Seniorentag" findet im April 2028 in Wuppertal statt und steht unter dem Motto "Prävention". Das nächste Treffen der Bergischen Runde ist für den 21. Mai 2026 geplant.

Die Bergische Runde bleibt eine wichtige Plattform für die abgestimmte Seniorenpolitik in der Region. Der anstehende Seniorentag 2028 wird die bisherigen Diskussionen aufgreifen und sich auf präventive Maßnahmen konzentrieren. Künftige Treffen werden voraussichtlich die Ergebnisse der Radevormwalder Befragung aufarbeiten und die Unterstützungssysteme weiter stärken.

Quelle