14 April 2026, 22:15

Berlin erweitert Quartiersmanagement auf elf neue Stadtteile bis 2028

Ein abgenutztes Buch mit einer detaillierten Karte von Berlins Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten, begleitet von Texten über die Bevölkerung und Merkmale der Stadt.

Berlin erweitert Quartiersmanagement auf elf neue Stadtteile bis 2028

Der Berliner Senat hat Pläne bekannt gegeben, das Quartiersmanagement-Programm bis 2028 auf elf neue Stadtteile auszuweiten. Mit dieser Maßnahme sollen soziale Herausforderungen bewältigt und den Bewohnerinnen und Bewohnern eine stärkere Stimme bei der Gestaltung ihres Lebensumfelds gegeben werden. Die Förderung wird städtebauliche Entwicklungen und lokale Initiativen in diesen Gebieten unterstützen.

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Die Erweiterung erfolgt im Zuge des schrittweisen Auslaufens der Finanzierung für 19 bestehende Quartiersmanagement-Gebiete bis Ende 2027. Durch diese Umverteilung können Ressourcen gezielt in Stadtteile fließen, die mit drängenden sozialen Problemen konfrontiert sind. Insgesamt werden dann 24 Berliner Kieze weiterhin im Rahmen des Programms gefördert.

Die neu ausgewählten Gebiete – darunter der Nauener Platz, der Südpark, der Askanische Platz und Britz Nord – werden in das Förderprogramm "Zusammenhalt im Quartier" aufgenommen. Jedes dieser Gebiete erhält den Status eines "Quartiersmanagement-Gebiets" und profitiert von gezielten Investitionen in Gemeinschaftsprojekte. Vor-Ort-Teams werden direkt mit den Anwohnerinnen und Anwohnern zusammenarbeiten, um Beteiligung zu aktivieren, Netzwerke aufzubauen und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.

Seit 1999 wurden über 700 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln in die Stabilisierung von 50 Berliner Quartieren investiert. Einige der auslaufenden Gebiete könnten künftig eine lokale Koordinierungsstruktur behalten oder zusätzliche Mittel für sozialintegrative Projekte erhalten – abhängig von künftigen Haushaltsentscheidungen.

Die Bewohnerinnen und Bewohner in den erweiterten Gebieten erhalten mehr Möglichkeiten, die lokale Entwicklung mitzugestalten. Durch den Fokus auf Bürgerbeteiligung und zusätzliche Fördergelder sollen soziale Ungleichheiten direkt angegangen werden. Die ersten neuen Quartiersmanagement-Teams sollen 2028 ihre Arbeit aufnehmen.

Quelle