03 May 2026, 08:21

Berlin feiert Florianitag mit Solidarität für Feuerwehr und Schornsteinfeger

Feuerwehrleute mit Helmen klettern eine Leiter zu einem rauchgefüllten Gebäude hinauf, mit einem Metallobjekt links und Rohren am Fuß.

Berlin feiert Florianitag mit Solidarität für Feuerwehr und Schornsteinfeger

Berlin ehrt am Florianitag Feuerwehrleute und Schornsteinfeger mit besonderer Veranstaltung

Am 4. Mai beging Berlin den Florianitag mit einer besonderen Feierstunde, um Feuerwehrleute und Schornsteinfeger zu würdigen. Die bereits zum vierten Mal stattfindende Veranstaltung sollte nicht nur Dankbarkeit für Einsatzkräfte zum Ausdruck bringen, sondern auch auf die zunehmende Gewalt gegen sie aufmerksam machen. Regierungsbürgermeister Kai Wegner nahm an der Zeremonie in der Lehrbäckerei des Berliner Konditoren-Innungsverbands teil.

Unter dem Motto „Keine Gewalt gegen Retter – Schornsteinfeger sagen Danke“ versammelten sich Berlins Schornsteinfeger, die Feuerwehr, die Polizei und Bürgermeister Wegner in einem Zeichen der Solidarität. Die Veranstalter wiesen auf das wachsende Problem von Angriffen auf Rettungskräfte hin und betonten die Notwendigkeit von öffentlichem Respekt.

Seit dem Start der Initiative wurden rund 10.000 Euro an Spenden gesammelt. Die Gelder kommen Einsatzkräften zugute und fördern das Bewusstsein für die Gefahren, denen sie täglich ausgesetzt sind. Die jährliche Tradition gewinnt weiter an Bedeutung – in diesem Jahr war die Beteiligung so groß wie nie zuvor.

Der heilige Florian, Schutzpatron der Feuerwehrleute und Schornsteinfeger, wurde in Reden und symbolischen Gesten geehrt. Lokale Bäcker trugen mit ihren Beiträgen dazu bei, der Veranstaltung einen gemeinschaftlichen Charakter zu verleihen.

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Die Feier endete mit erneuten Appellen zum Schutz und zur Wertschätzung von Rettungskräften. In den vergangenen vier Jahren hat sich die Initiative zu einem zentralen Moment entwickelt, in dem Berlin hinter seinen Einsatzkräften steht. Spenden und öffentliche Unterstützung werden helfen, die Bemühungen zum Schutz derer fortzuführen, die ihr Leben für andere riskieren.

Quelle