07 May 2026, 10:14

CDU verliert Tausende Mitglieder – ist Merz' Regierungszeit schuld?

Eine Gruppe von Menschen mit Protestschildern und Plakaten vor einem Gebäude, mit zwei Personen im Vordergrund und einem Müllcontainer auf der rechten Seite.

CDU verliert Tausende Mitglieder – ist Merz' Regierungszeit schuld?

Die CDU in Deutschland verzeichnet einen deutlichen Mitgliederschwund – Tausende sind in diesem Jahr bereits aus der Partei ausgetreten. Der Rückgang folgt auf eine Phase des Wachstums im Jahr 2024, als die Christdemokraten die SPD als mitgliederstärkste Partei des Landes überholten.

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2024 hatte die CDU noch einen deutlichen Zulauf erlebt und über 20.000 neue Mitglieder gewonnen. Dieser Erfolg wurde maßgeblich Friedrich Merz zugeschrieben, der die Partei damals als Oppositionsführer anführte. Der Mitgliederschub katapultierte die Union vor die SPD.

Doch seitdem hat sich die Lage umgekehrt. In den letzten Monaten hat eine Austrittswelle die Partei erfasst. Generalsekretär Carsten Linnemann warnte bereits vor einem drohenden Massenexodus, sollte sich der Trend fortsetzen.

Der aktuelle Rückgang wird mit Unzufriedenheit über die Bundesregierung in Verbindung gebracht, die mittlerweile von Kanzler Merz geführt wird. Hält der Schwund an, könnte die CDU bis zum Ende dieser Legislaturperiode bis zu 50.000 Mitglieder verlieren.

Nach dem starken Jahr 2024 stehen die Mitgliederzahlen der Union nun auf dem Spiel. Mit steigenden Austrittszahlen und wachsender interner Sorge droht der Partei der Verlust Zehntausender weiterer Anhänger. Der plötzliche Wandel verdeutlicht die Herausforderungen, die der Wechsel von der Opposition in die Regierungsverantwortung unter Merz’ Führung mit sich bringt.

Quelle