15 April 2026, 06:24

Cyberangriffe auf Elektroautos: Warum Hacker moderne Fahrzeuge lahmlegen können

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Cyberangriffe auf Elektroautos: Warum Hacker moderne Fahrzeuge lahmlegen können

Elektroautos sind einer Studie zufolge heute anfälliger für Cyberangriffe denn je. Zwar sind moderne Fahrzeuge in puncto Unfallvermeidung sicherer geworden, doch warnen Experten, dass Hacker Schwachstellen in der Software ausnutzen könnten, um aus der Ferne kritische Funktionen zu übernehmen.

In den vergangenen 15 Jahren hat sich die IT-Sicherheit vernetzter Autos deutlich verbessert. Klare Standards und Vorschriften regeln mittlerweile, wie Hersteller ihre Systeme schützen müssen. Dennoch gelingt es Cyberkriminellen immer wieder, in die IT-Netzwerke von Fahrzeugen einzudringen.

Schwachstellen in Software-Schnittstellen, etwa schlecht gesicherte APIs, haben einige Modelle angreifbar gemacht. In bestimmten Fällen gelang es Angreifern, allein mit der Fahrzeug-Identifikationsnummer Zugriff zu erlangen oder schwache Authentifizierungsprüfungen zu umgehen. Der Sicherheitsexperte Christoph Krauss wies darauf hin, dass Hacker durch das Ausnutzen solcher Lücken ganze Baureihen lahmlegen könnten.

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Besonders Elektroautos sind gefährdet. Eine unsichere API könnte es Angreifern ermöglichen, Funktionen wie die Heizung auf Höchstleistung in tausenden Fahrzeugen gleichzeitig ferngesteuert zu aktivieren. Dadurch ließen sich die Batterien komplett entladen – mit der Folge, dass Fahrer liegen bleiben. Die Branche räumt ein, dass zwar das Unfallrisiko gesunken ist, die Gefahr von Cyberangriffen aber real bleibt.

Um diese Herausforderungen zu meistern, arbeiten Sicherheitsforscher und Hersteller nun markenübergreifend zusammen. Ihr Ziel ist es, bestehende Schwachstellen zu schließen und großflächige Störungen im Vorfeld zu verhindern.

Die Automobilindustrie hat zwar Fortschritte beim Schutz vernetzter Fahrzeuge gemacht, doch bleiben Lücken. Die Hersteller passen ihre Abwehrmaßnahmen kontinuierlich an, während sich die Cyberbedrohungen weiterentwickeln. Vorerst bleibt die Zusammenarbeit zwischen Experten entscheidend, um die Risiken in einer zunehmend digitalen Fahrpraxis zu minimieren.

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