14 April 2026, 00:22

"Die Zeit" feiert Rekordwachstum – doch der Werbemarkt bleibt schwach

Altes, vergilbtes Zeitungsblatt mit der Schlagzeile "O Correio da Media" in schwarzer Schrift.

"Die Zeit" feiert Rekordwachstum – doch der Werbemarkt bleibt schwach

"Die Zeit" verzeichnet unter neuer Führung Rekordzahl an Abonnenten

Nils von der Kall hat im Februar 2023 die Geschäftsführung von "Die Zeit" übernommen und löste damit den langjährigen Verleger Rainer Esser ab. Nun steht er vor der Herausforderung, das Medium durch eine sich rasant wandelnde Medienlandschaft zu steuern.

Von der Kall lässt keinen Zweifel daran, dass die Branche nicht mehr so funktionieren kann wie früher. Er beschreibt den Sektor als in einem grundlegenden Umbruch befindlich – Verlage müssten dringend handeln und sich transformieren, um den Qualitätsjournalismus zu sichern.

Trotz des starken Wachstums bei den Abonnements bleibt der Druck durch einen schwachen Werbemarkt eine Belastung. Als Reaktion darauf plant der neue Chef in den kommenden Wochen eine Überprüfung aller zentralen Geschäftsbereiche. Sein Ziel: eine klare strategische Ausrichtung für "Die Zeit" zu definieren, die den Erfolg des Blattes weit über das Jahr 2030 hinaus sichert.

Anders als sein Vorgänger will von der Kall eigene Schwerpunkte für das Unternehmen setzen. Sein Ansatz spiegelt einen branchenweiten Wandel wider, bei dem traditionelle Geschäftsmodelle längst keine Stabilität mehr garantieren.

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In den nächsten Monaten wird von der Kall die Strukturen von "Die Zeit" detailliert unter die Lupe nehmen. Seine Entscheidungen werden maßgeblich darüber bestimmen, wie sich das Medium an finanzielle Zwänge und branchenspezifische Veränderungen anpasst. Im Mittelpunkt steht dabei die Zukunftsfähigkeit der Marke.

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