Dorfens Hemadlenz-Fest bricht alle Besucherrekorde mit 4.500 Gästen
Dorfen feiert Hemadlenz-Fest mit Rekordbesuch
In diesem Jahr hat Dorfen sein traditionelles Hemadlenz-Fest mit einer noch nie dagewesenen Besucherzahl gefeiert. Die Veranstaltung, die an einem gesamtdeutschen Feiertag stattfand, lockte fast 4.500 Teilnehmer an, die die Straßen mit Musik, Tanz und altem Brauchtum füllten. Schulen und Geschäfte blieben geschlossen, während die ganze Stadt das lebendige Treiben genoss.
Den Auftakt bildete das königliche Paar, Prinzessin Nicole I. und Prinz Bernhard I., das aus seiner Kammer am Untertor trat. Ihr Erscheinen läutete die Veranstaltungen ein, zu denen auch das Werfen von Süßigkeiten aus den Fenstern des Rathauses an die jubelnde Menge gehörte.
Die Zufahrtsstraßen zur Innenstadt wurden gesperrt, und absolute Halteverbote sicherten die Route des Umzugs, der so autofrei blieb. Die Sicherheitsvorkehrungen waren streng: Über 5.000 Euro wurden in Maßnahmen investiert, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Mitarbeiter berichteten von einem problemlosen Verlauf – fast alle Hemadlenz-Umzugsteilnehmer durchliefen die Strecke ohne Zwischenfälle.
Bürgermeister Heinz Grundner stieß vom Rathausbalkon aus auf das Fest an, bevor er sich den Feiernden unten anschloss. Den Höhepunkt bildete um 14:30 Uhr die Verbrennung der Hemadlenz-Puppe – einer Strohfigur, die unter dem Jubel der Menge zum Galgen geschleift wurde – auf dem Marienplatz.
Das diesjährige Hemadlenz-Fest in Dorfen verzeichnete nicht nur die höchste Besucherzahl aller Zeiten, sondern auch eine durchweg friedliche und fröhliche Stimmung. Die verstärkten Sicherheitsmaßnahmen und autofreien Zonen trugen dazu bei, dass die Veranstaltungen heute ohne Störungen verliefen. Die Tradition der Puppenverbrennung vereinte die Gemeinschaft einmal mehr in feierlicher Einigkeit.
Von 2.000 auf 4.500: Dorfens Hemadlenz-Fest übertrifft alle Erwartungen
Das Hemadlenz-Fest 2026 in Dorfen hat seine Besucherzahlen von 2024 mehr als verdoppelt, bei dem 2.000 Besucher erwartet wurden. Das 2024er Event folgte der gleichen Prozessionsroute (Johannisplatz bis Marienplatz) und endete mit dem 14:30 Puppenverbrennen. Die diesjährige Rekordbesucherzahl zeigt die anhaltende Beliebtheit der Tradition, die auf ihre Gründung im Jahr 1899 zurückgeht und nach der Absage im Jahr 2021 aufgrund der Pandemie wiedererstarkt ist.






