08 April 2026, 00:20

DWV setzt mit neuem Chef auf Tempo bei der Wasserstoff-Wende

Gelber wasserstoffbetriebenes Elektroauto vor einem Gebäude mit Absperrpollern, Bannern, Menschen, Schilden, einer Topfpflanze, Deckenleuchten und Ventilatoren.

DWV setzt mit neuem Chef auf Tempo bei der Wasserstoff-Wende

Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) vollzieht Führungswechsel

Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) hat einen bedeutenden Wechsel an der Spitze bekannt gegeben. Ab dem 1. Mai übernimmt Andreas Kuhlmann die Geschäftsführung und bringt neue strategische Ziele in die Organisation ein. Die Personalie ist Teil einer umfassenderen Umstrukturierung im DWV-Führungsteam.

Der vor 30 Jahren gegründete Verband vertritt über 140 Institutionen und Unternehmen sowie mehr als 350 Einzelmitglieder. Er deckt die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette ab und setzt sich auf nationaler und europäischer Ebene für die Interessen seiner Mitglieder ein.

Kuhlmann wechselt von der Unternehmensberatung Christ & Company zum DWV, wo er als Geschäftsführer im Bereich Corporate und Strategieberatung tätig war. Zu seinen Prioritäten gehören die Beschleunigung von Projektumsetzungen, die Verbesserung der regulatorischen Rahmenbedingungen sowie eine höhere Planungs- und Investitionssicherheit im Wasserstoffmarkt. Wasserstoff bezeichnet er als unverzichtbar für die Energiewende, den Klimaschutz und die Industriepolitik.

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Im Führungsteam des DWV gab es kürzlich weitere Veränderungen: Friederike Lassen stieg am 1. November 2024 in den Vorstand ein und löste Werner Diwald ab. Dr. Bernd Pitschak übernahm Anfang 2024 gemeinsam mit Lassen die Doppelspitze, wird den Verband jedoch zum 30. Juni 2026 verlassen.

Ziel des DWV ist es, seinen politischen Einfluss auszubauen, um die Wasserstoffbranche voranzubringen. Der Verband strebt Rahmenbedingungen an, die profitable Geschäftsmodelle entlang der gesamten Wertschöpfungskette ermöglichen.

Mit Kuhlmanns Amtsantritt beginnt für den DWV eine neue Phase, in der er auf eine schnellere Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft drängt. Der Verband wird seine Rolle bei der Gestaltung förderlicher Politiken weiter ausbauen. In den kommenden Jahren wird sein Fokus auf Zuverlässigkeit und Regulierung die Arbeit des Verbandes prägen.

Quelle