Elfjähriger rettet Spielplatz in Halle vor Abriss und Tiefgaragen-Plänen
Nina BrandtElfjähriger rettet Spielplatz in Halle vor Abriss und Tiefgaragen-Plänen
Ein Spielplatz in Halle (Saale) erhält bald ein großes Upgrade, nachdem Bedenken wegen einer möglichen Schließung aufgekommen waren. Die Stadt hat über eine Million Euro für die Sanierung des Paulus-Spielplatzes am Rathenauplatz bereitgestellt. Gerüchte, wonach das Gelände durch eine Tiefgarage ersetzt werden solle, veranlassten einen jungen Einwohner, sich in einer Ratssitzung zu Wort zu melden.
Der elfjährige Jonathan nahm an einer Sitzung des Stadtrats teil, um seine Sorgen um die Zukunft des Spielplatzes vorzutragen. Er hatte gehört, dass das Areal abgerissen werden könnte, um Platz für eine unterirdische Parkgarage zu schaffen. Seine Äußerungen führten zu einer Stellungnahme der lokalen Behörden.
Tatsächlich waren Pläne für eine Tiefgarage am Rathenauplatz diskutiert, später jedoch verworfen worden. Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt bestätigte, dass es keinen solchen Bau geben werde. Stattdessen werde sich die Stadt auf die Renovierung des Spielplatzes konzentrieren, damit er den Kindern weiterhin zur Verfügung stehe.
Gleichzeitig sucht die Stadt weiterhin nach Lösungen für den Parkplatzmangel in stark frequentierten Gebieten. Alternative Vorschläge sehen den Bau von Quartiersgaragen in besonders nachgefragten Bereichen vor. Diese sollen unabhängig vom Spielplatz entstehen, der nach Abschluss der Arbeiten wieder vollständig nutzbar sein wird.
Der Spielplatz am Rathenauplatz erhält mehr als eine Million Euro für die Modernisierung. Da die Abrisspläne vom Tisch sind, bleibt die Fläche den Familien der Umgebung erhalten. Parallel prüft die Stadt weiterhin Parklösungen an anderen Standorten, um die Verkehrssituation in Wohngebieten zu entlasten.






