30 April 2026, 22:17

Evangeline Lilly attackiert Disney nach Marvel-Entlassungen und KI-Kritik

Eingang zum Universal Studios Hollywood mit einem Bogen mit Text, einer Statue, Menschen, Bäumen, Gebäuden, einem Fahnenmast und einem bewölkten Himmel.

Evangeline Lilly attackiert Disney nach Marvel-Entlassungen und KI-Kritik

Evangeline Lilly, bekannt durch ihre Rolle als Hope van Dyne/Wasp in den Marvel-Filmen, hat sich nach den jüngsten Entlassungen bei Marvel Studios gegen Disney ausgesprochen. Die Schauspielerin kritisierte den Konzern scharf, weil er 1.000 Arbeitsplätze streiche, während er sich gleichzeitig auf die Arbeit genau dieser Mitarbeiter gestützt habe, um seinen Erfolg aufzubauen.

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In einem deutlich formulierten Instagram-Beitrag äußerte sie zudem Bedenken darüber, dass KI menschlich geschaffene Kunst nutzt, während Künstler ihre Jobs verlieren.

Lilly nutzte die sozialen Medien, um sich zu den Entlassungen zu äußern, und markierte Disney direkt in ihrem Post. Sie würdigte die entlassenen Künstler für ihre Beiträge in dem, was sie als Marvels "goldene Jahre" bezeichnete. Die Schauspielerin fragte, warum das Unternehmen ausgerechnet die Menschen entlasse, die maßgeblich zu seinem Ruf beigetragen hätten.

Ihre Kritik erweiterte sie auf das größere Thema KI-generierter Inhalte. Lilly argumentierte, es sei ungerecht, dass KI menschliche Kunst nutze, während die ursprünglichen Schöpfer ihre Arbeit verlören. Sie rief die Gesetzgeber in Kalifornien auf, tätig zu werden, und forderte sie auf, zu regulieren, wie KI künstlerische Werke verwendet.

Die Äußerungen kommen nur wenige Monate, nachdem Lilly im Juni 2024 ihren Rückzug aus der Schauspielerei bekannt gegeben hatte. Obwohl sie sich aus der Branche zurückzieht, erhebt sie weiterhin ihre Stimme für diejenigen, die noch in ihr arbeiten.

Die Entlassungen bei Marvel Studios haben 1.000 Mitarbeiter arbeitslos zurückgelassen. Lillys Aussagen unterstreichen die wachsenden Sorgen über die Rolle von KI in kreativen Branchen und die Behandlung von Künstlern durch große Studios. Ihr Appell an gesetzgeberische Maßnahmen erhöht den Druck auf die Politik, sich diesen Herausforderungen zu stellen.

Quelle