04 May 2026, 06:15

Fränkisches Derby endet friedlich trotz vereinzelter Vorfälle und 3.500 Auswärtsfans

Große Zuschauermenge bei einem Fußballspiel in einem bewölkten, eingezäunten Stadion mit beleuchtetem Spielfeld, umgeben von Bäumen und Hügeln.

Fränkisches Derby endet friedlich trotz vereinzelter Vorfälle und 3.500 Auswärtsfans

Das 276. Fränkische Derby zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg endete am Samstag mit einem 1:1-Unentschieden. Dank eines massiven Polizeiaufgebots und strenger Zuschauerlenkungsmaßnahmen blieb die Stimmung weitgehend kontrolliert. Die Behörden bezeichneten den Einsatz im Nachhinein als größtenteils friedlich, obwohl es vereinzelt zu Vorfällen kam.

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Rund 3.500 Auswärtsfans reisten zum ausverkauften Ronhof-Stadion in Fürth, das mit über 16.000 Zuschauern gefüllt war. Die Polizei begleitete etwa 1.000 Gäste direkt zum separaten Fanblock, um jeden Kontakt mit den Heimfans zu verhindern. Die räumliche Trennung der verfeindeten Lager blieb den gesamten Tag über aufrechterhalten.

Hunderte Beamte patrouillierten im Umfeld des Stadions und verhinderten größere Ausschreitungen. Dennoch kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen acht Personen – je vier aus jedem Fanlager –, die in der Nähe der Arena vorübergehend festgenommen wurden. Zudem registrierte die Polizei einige kleinere Straftaten, darunter drei Festnahmen wegen Beleidigung und tätlicher Angriffe auf Einsatzkräfte.

Nach dem Abpfiff bestätigten die Behörden, dass der Sicherheitsplan wie geplant funktioniert hatte. Der Leiter des Fürther Polizeireviers erklärte später, der Spieltag sei ohne ernste Zwischenfälle verlaufen. Das Derby endete mit einem Remis und nur geringfügigen Vorfällen. Die Polizei führte den geordneten Ablauf auf ihre konsequente Trennung der Fangruppen zurück. Alle vorläufig Festgenommenen wurden bearbeitet, weitere Unruhen nach dem Spiel wurden nicht gemeldet.

Quelle