Frau am Tübinger Bahnhof von Jugendlichem angegriffen und angespuckt
Am Dienstag, dem 10. März 2026, wurde eine 44-jährige Frau am Bahnhof Tübingen angegriffen. Der Vorfall ereignete sich gegen 17:00 Uhr, als ein 17-jähriger Tatverdächtiger der Frau ins Gesicht spuckte, während sie auf Gleis 1 auf ihren Zug wartete. Die Behörden haben daraufhin Ermittlungen wegen des Angriffs eingeleitet.
Die Geschädigte, eine Brasilianerin, erstattete kurz nach dem Vorfall Anzeige bei der Bundespolizeiinspektion Tübingen. Beamte durchsuchten zunächst das Gelände nach dem Verdächtigen, konnten ihn jedoch nicht ausfindig machen. Später identifizierten die Ermittler den Jugendlichen anhand eines Fotos.
In den vergangenen fünf Jahren (2021–2025) wurden im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei Tübingen keine vergleichbaren Vorfälle registriert. Dem Tatverdächtigen droht nun eine Anklage wegen Körperverletzung; die Bundespolizei leitet die laufenden Ermittlungen.
Der Fall bleibt weiterhin Gegenstand der Untersuchungen, während die Behörden weitere Beweise sammeln. Die Anzeige der Geschädigten löste eine schnelle Reaktion der Behörden aus, allerdings wurde bisher niemand festgenommen. Es handelt sich um den ersten dokumentierten Vorfall dieser Art in der Region seit Jahren.