Freiburger Bürgerstiftungen vereinheitlicht Löhne nach TVöD für alle 600 Mitarbeiter:innen
Theo SchmidtFreiburger Bürgerstiftungen vereinheitlicht Löhne nach TVöD für alle 600 Mitarbeiter:innen
Die Stiftung Freiburger Bürgerstiftungen hat sich mit der Gewerkschaft ver.di auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Damit werden alle 600 Mitarbeiter:innen unter den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) fallen. Die Vereinbarung zielt darauf ab, fairere und transparenter Arbeitsbedingungen für die Belegschaft zu schaffen.
Der Vertrag wurde am 7. Mai 2026 finalisiert, nachdem die Stiftung und die Gewerkschaft intensive Verhandlungen geführt hatten. Bisher wurden rund 500 Beschäftigte nach hauseigenen Verträgen bezahlt, während 100 Mitarbeiter:innen bereits nach TVöD-Bedingungen entlohnt wurden. Die Neuregelung stellt sicher, dass keine:r der Beschäftigten während des Übergangs finanzielle Nachteile erleidet.
Zudem tritt die Einrichtung zum 1. April 2027 als vollwertiges Mitglied dem Kommunalen Arbeitgeberverband Baden-Württemberg wieder bei. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenden Strategie, um die Attraktivität der Arbeitsplätze zu steigern und die Gehaltsstrukturen zu vereinheitlichen.
Die Stiftungsverwaltung Freiburg spielt eine zentrale Rolle in den sozialen Dienstleistungen der Stadt. Durch die Angleichung an den TVöD will sie ihre Position als führender Arbeitgeber in der Region weiter stärken.
Der neue Tarifvertrag umfasst alle 600 Mitarbeiter:innen und beseitigt bisherige Gehaltsunterschiede. Er garantiert ab 2027 faire Löhne und klarere Arbeitsbedingungen. Der Wiedereintritt in den Arbeitgeberverband unterstreicht diese Reformen zusätzlich.






