01 May 2026, 02:17

Gary Lineker verlässt die BBC und wechselt für die WM zu Netflix

Ein Fußballspiel in einem Stadion mit Spielern auf dem Feld und Zuschauern im Hintergrund, einschließlich eines Kameramannes, der die Live-Übertragung anzeigt.

Gary Lineker verlässt die BBC und wechselt für die WM zu Netflix

Gary Lineker wird seine WM-Sendung diesen Sommer aus New York präsentieren – allerdings nicht für die BBC. Stattdessen moderiert er den Podcast The Rest is Football auf Netflix, was einen Wechsel von seiner gewohnten Rolle als Fernsehkommentator markiert. Der Schritt erfolgt nach jüngsten Spannungen mit der BBC und Änderungen in deren Berichterstattungsplänen für das Turnier.

Linekers neue Show wird täglich auf Netflix gestreamt, mit Alan Shearer und Micah Richards als seine Co-Moderatoren. Das Trio wird während des gesamten Wettbewerbs über Spiele und Analysen berichten und damit eine Alternative zu den klassischen Übertragungen bieten.

Die BBC hingegen hat ihre Präsenz vor Ort für das Turnier deutlich reduziert. Um Kosten zu sparen, wird der Sender keine Fernseh-Experten nach Nordamerika entsenden – zumindest nicht vor dem Viertelfinale. Stattdessen wird die Berichterstattung aus Salford in Greater Manchester gesteuert und nicht von einem US-Stützpunkt aus.

Es ist nicht das erste Mal, dass Lineker mit der BBC aneinandergerät. Anfang dieses Jahres war er vorübergehend von Match of the Day suspendiert worden, nachdem ein Instagram-Post über Zionismus für Aufsehen gesorgt hatte. Seitdem hat er die WM-Pläne des Senders kritisiert und dessen Vorgehen in diesem Sommer als "enttäuschend" bezeichnet.

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Neben seinem Wechsel im Medienbereich äußerte sich Lineker auch zu Themen des Fußballmanagements. Er spekulierte, dass José Mourinho ein Comeback bei Real Madrid geben könnte, gab jedoch zu, seit über einem Jahrzehnt nicht mehr mit dem portugiesischen Trainer gesprochen zu haben. Auf die Frage nach dem Grund antwortete Lineker schlicht, er habe keine Ahnung.

Während Linekers Netflix-Podcast täglich WM-Berichte aus New York liefern wird, bedeutet die reduzierte BBC-Präsenz, dass die meisten Experten erst in den späteren Turnierphasen in die USA reisen. Die Veränderungen unterstreichen die wachsende Kluft zwischen traditionellen Sendern und Streaming-Plattformen im Sportjournalismus. Seine Äußerungen zu Mourinho und den früheren Konflikten mit der BBC werfen zusätzliches Licht auf seinen Abschied vom öffentlich-rechtlichen Sender.

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