08 May 2026, 18:16

Gifhorns DRK erfüllt letzte Wünsche mit neuem Palliativ-Fahrzeug

Plakat für einen Wohltätigkeitsbasar, der Witwen und Waisen deutscher, australischer, ungarischer und alliierter Soldaten unterstützt, mit Veranstaltungseinzelheiten im Text.

Gifhorns DRK erfüllt letzte Wünsche mit neuem Palliativ-Fahrzeug

Ein besonderes Projekt in Gifhorn hilft Menschen in der Palliativversorgung, sich letzte Wünsche zu erfüllen

Seit 2017 organisiert die Initiative „Wünsche in Bewegung“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) bedeutungsvolle Ausflüge für Menschen, denen nur noch wenig Zeit bleibt. Nun soll ein neu entwickeltes Fahrzeug diese Reisen noch komfortabler und persönlicher machen.

Das DRK in Gifhorn hat ein spezielles Fahrzeug für das Projekt vorgestellt, das sich deutlich von einem herkömmlichen Krankenwagen unterscheidet: Mit seitlichen Fenstern und einem warmen, einladenden Innenraum schafft es eine entspannte Atmosphäre für die Fahrgäste. Zudem bietet es Platz für einen eigenen Rollstuhl und eine integrierte Soundanlage, die den Komfort während der Fahrt erhöht.

Bisher ermöglichte „Wünsche in Bewegung“ bereits 35 individuelle Ausflüge – von einem letzten Besuch am Meer über den Besuch eines Fußballspiels bis hin zu kostbaren Momenten im Kreis der Familie. Sonja Kirch, eine der 13 ehrenamtlichen Helferinnen, erinnert sich besonders an eine Fahrt an die Ostsee, die für einen jungen Mann zum schönsten Tag seines Lebens wurde.

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Das neue Fahrzeug, vollständig durch Spenden finanziert, erfüllt alle medizinischen Transportstandards nach der Norm DIN EN 1789. Für das Team ist es ein wichtiger Schritt, um die Würde und Freude der Sterbenden noch besser in den Mittelpunkt zu stellen. Dennoch bleibt die Initiative auf kontinuierliche finanzielle Unterstützung angewiesen, um den Service aufrechterhalten zu können.

„Wünsche in Bewegung“ ist weiterhin auf öffentliche Spenden angewiesen, um seine Arbeit fortzuführen. Mit dem neuen Fahrzeug können nun noch mehr Menschen in der Palliativversorgung ihre letzten Wünsche erleben. Jede Fahrt bleibt eine tief persönliche Geschichte – ermöglicht durch das Engagement der Ehrenamtlichen und die Großzügigkeit der Spender.

Quelle