Grenzbeamte stoppen Chinesen mit gefälschten taiwanesischen Pässen in Weil am Rhein
Matteo KrauseGrenzbeamte stoppen Chinesen mit gefälschten taiwanesischen Pässen in Weil am Rhein
Zwei chinesische Staatsbürger mit gefälschten Pässen an deutscher Grenze gestoppt
Zwei chinesische Staatsbürger wurden vergangenen Freitag bei dem Versuch, mit gefälschten Pässen nach Deutschland einzureisen, an einem Grenzübergang erwischt. Der Vorfall ereignete sich während einer routinemäßigen Polizeikontrolle am Abend des 28. November 2025 in Weil am Rhein. Die Behörden erkannten die Dokumente schnell als Fälschungen und leiteten Maßnahmen ein.
Das Duo präsentierte bei der Kontrolle durch die Bundespolizei Bilder von taiwanesischen Pässen auf ihren Smartphones. Die Beamten wurden misstrauisch und stellten fest, dass es sich um gefälschte Dokumente handelte. Daraufhin wurden wegen Urkundenfälschung und Verstößen gegen das Aufenthaltsrecht strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.
Beiden Personen wurde die Einreise verweigert, und sie wurden in die Schweiz zurückgeschickt. Zudem verhängten die deutschen Behörden formelle Einreiseverbote gegen sie.
Fälle mit gefälschten Pässen an deutschen Grenzen bleiben zwar relativ selten, sind aber kein Einzelfall. Allein 2026 gab es unter anderem einen gefälschten französischen Pass am 22. März sowie einen gefälschten kroatischen Personalausweis am Flughafen Köln/Bonn am 18. März. Zwar verzeichneten die Statistiken 83.000 irreguläre Einreisen im Jahr 2024 und 62.500 im Jahr 2025, doch eine genaue Gesamtzahl für Passfälschungen in den letzten beiden Jahren liegt nicht vor.
Den beiden chinesischen Staatsbürgern drohen nun rechtliche Konsequenzen für ihren Versuch, illegal nach Deutschland einzureisen. Der Fall reiht sich ein in eine kleine, aber hartnäckige Serie von Fälschungsvorfällen an Grenzübergängen. Die Behörden überwachen weiterhin die Einhaltungen der Einreisebestimmungen an wichtigen Transitpunkten und setzen diese konsequent durch.






