30 March 2026, 20:17

Hertha BSC gibt Aufstiegsträume auf – was jetzt noch bleibt

Gruppe von Männern in grünen T-Shirts auf einem Fußballfeld mit einem Ball und einem Torpfosten, Bäume und Gebäude im Hintergrund.

Hertha BSC gibt Aufstiegsträume auf – was jetzt noch bleibt

Hertha BSCs Aufstiegshoffnungen in der 2. Bundesliga sind geschwunden – das Team liegt mittlerweile sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz. Trainer Stefan Leitl hatte kürzlich jede Chance auf den direkten Wiederaufstieg ausgeschlossen und die Prioritäten auf einen sechsten Tabellenplatz verlegt. Mittelfeldspieler Kevin Sessa, der in den letzten vier Spielen durchgehend in der Startelf stand, sieht in Verletzungen und mangelnder Konstanz die Hauptgründe für die enttäuschende Saisonbilanz seines Teams.

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Leitls Eingeständnis, dass der direkte Aufstieg nicht mehr zu schaffen sei, erfolgte noch vor dem 28. Spieltag. Seither präsentiert sich Hertha in unbeständiger Form: Auf die deutliche 2:5-Niederlage gegen Paderborn folgte ein knapper 2:1-Sieg über den 1. FC Nürnberg, ehe ein spätes Tor noch ein 1:1 gegen Bochum rettete. Sessa beschreibt die jüngste Haltung der Mannschaft als entspannter – mit mehr Spielfreiheit, seitdem der Aufstiegsdruck nachgelassen habe.

Da Kennet Eichhorn verletzungsbedingt ausfällt, hat sich Sessa einen Stammplatz erkämpft. Er betont zwar, dass die Mannschaft das Potenzial für die obere Tabellenhälfte besitze, räumt aber ein, dass es über die Saison hinweg an der nötigen Kontinuität mangelte. Verletzungen, so Sessa, hätten immer wieder im entscheidenden Moment den Rhythmus gestört.

Trotz des Rückschlags bleibt der 24-Jährige dem Verein verbunden. Sein Vertrag läuft noch bis 2027, und Gerüchte über einen vorzeitigen Abschied wies er zurück. Hertha gewann zwar drei der letzten vier Partien, doch die wechselhaften Ergebnisse spiegeln den Spannungsbogen zwischen Anspruch und Realität wider.

Mit deutlichem Abstand zum Aufstiegsrennen bleibt nun nur noch Platz sechs als Ziel. Sessa blickt dennoch auf das vorhandene Potenzial der Mannschaft – auch wenn Verletzungen und Inkonsistenz die Saisonplanung durchkreuzt haben. In den verbleibenden Spielen der Saison will der Club neuen Schwung entwickeln.

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