Hertha BSC verliert wieder – Trainer Leitl fordert radikale Wende nach zehnter Niederlage
Leni RichterHertha BSC verliert wieder – Trainer Leitl fordert radikale Wende nach zehnter Niederlage
Hertha BSC kassierte am Wochenende die zehnte Saisonniederlage – nach einer 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FC Magdeburg. Vor 28.123 Zuschauern in der ausverkauften Avnet-Arena zeigte sich Trainer Stefan Leitl frustriert über die Leistung seiner Mannschaft und forderte für die beiden verbleibenden Saisonspiele eine deutliche Steigerung.
Die Berliner gingen mit schwacher Form in die Partie: Aus den letzten drei Spielen hatte das Team nur einen Punkt geholt, in den vergangenen vier Partien gab es drei Niederlagen. Personelle Ausfälle verschärften die Probleme – mit den gesperrten Kennet Eichhorn und Paul Seguin sowie dem erkrankten Stürmer Dawid Kownacki fehlten wichtige Leistungsträger, was sich in mangelnder Spielordnung niederschlug.
Magdeburg entschied die Partie in der 62. Minute, als Laurin Ulrich das Tor zum 1:0 erzielte. Herthas beste Chance ergab sich nur fünf Minuten später, doch Marten Winklers Abschluss verfehlte den Ausgleich. Luca Schuler, ehemaliger Magdeburg-Spieler und nun gegen seinen Ex-Verein aktiv, räumte nach dem Spiel ein, dass die fehlende Intensität seines Teams kein neues Problem sei.
Leitl kritisierte vor allem die mangelnde Energie seiner Mannschaft und betonte, dass in den letzten Spielen gegen die SpVgg Greuther Fürth und Arminia Bielefeld eine „völlig andere Leistung“ nötig sei.
Die Niederlage setzt Hertha BSC weiter unter Druck – die Zeit zur Erholung vor dem nächsten Spiel ist knapp. Die beiden abschließenden Partien werden zeigen, ob das Team eine von Inkonsistenz und verpassten Chancen geprägte Saison noch wenden kann. Leitls Forderung nach einer deutlichen Verbesserung deutet darauf hin, dass grundlegende Änderungen nötig sind, um die Runde mit einem starken Schluss zu beenden.






