Hessen fördert BdV mit 150.000 Euro für Erinnerungskultur und Integration
Nina BrandtHessen fördert BdV mit 150.000 Euro für Erinnerungskultur und Integration
Der Bund der Vertriebenen (BdV) in Hessen hat vom Landesregierung eine Förderung in Höhe von 150.000 Euro erhalten. Die Mittel überreichte Innenminister Roman Poseck offiziell im Haus der Heimat in Wiesbaden. Der Verband, der deutsche Vertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler unterstützt, bezeichnete die Zuwendung als ein bedeutendes Vertrauensvotum.
Der BdV-Landesverband Hessen setzt sich für die Bewahrung der Erinnerungen an Flucht, Vertreibung und Neuanfang ein. Er organisiert Begegnungen, kulturelle Veranstaltungen und Dialogformate, um Generationen zu verbinden und Traditionen lebendig zu halten.
Ein Teil der 150.000 Euro fließt in die gemeinsame Landesgeschäftsstelle, die zentrale Aufgaben koordiniert. Rose-Lore Scholz, stellvertretende Landesvorsitzende, nahm die Förderung stellvertretend für den Verband entgegen. Sie wertete sie als Anerkennung für das langjährige Engagement der Organisation.
Das Hessische Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimat stellte die finanzielle Unterstützung bereit. Minister Poseck betonte, die Förderung stärke die Verantwortung für Erinnerung, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Stabilität. Zudem solle sie die langfristige Handlungsfähigkeit von Einrichtungen wie dem BdV sichern.
Mit den 150.000 Euro kann der BdV Hessen seine Arbeit mit Vertriebenen und ihren Nachkommen fortsetzen. Geplant ist, die Mittel in Projekte zu investieren, die den Dialog und die Pflege kulturellen Erbes fördern. Die Landesunterstützung unterstreicht die Bedeutung historischer Erinnerung und sozialer Verbundenheit.






