31 March 2026, 12:22

Hochrisiko-Flucht: 19-Jähriger rast vor Polizei bis in den Wald bei Seebrugg

Polizeiauto (Audi A4) fährt auf einer grasbewachsenen Straße neben einem Wald mit zwei Insassen unter einem klaren blauen Himmel.

Hochrisiko-Flucht: 19-Jähriger rast vor Polizei bis in den Wald bei Seebrugg

19-Jähriger flüchtet vor Polizei – Hochgeschwindigkeitsjagd endet im Wald bei Seebrugg

In den frühen Morgenstunden des 29. März 2026 führte ein 19-jähriger Autofahrer die Polizei auf eine rasante Verfolgungsjagd, nachdem er sich einer Routinekontrolle entzogen hatte. Der Vorfall begann in der Nähe von Schluchsee auf der B500, als Beamte bemerkten, dass am Fahrzeug das vordere Kennzeichen fehlte. Die Flucht endete erst, als der Fahrer auf einer Waldstraße bei der L170 zum Stehen gezwungen wurde.

Das Drama spielte sich kurz nach 1:15 Uhr ab, als Streifenpolizisten den Wagen wegen des fehlenden Kennzeichens anhalten wollten. Statt zu stoppen, gab der Fahrer jedoch Gas und steuerte in Richtung Seebrugg. Während der Verfolgung überfuhr er wiederholt die Mittellinie, sodass die Beamten die Jagd mit Blaulicht und Martinshorn fortsetzen mussten.

Als der Jugendliche schließlich in die Enge getrieben wurde, leistete er körperlichen Widerstand und musste von den Polizisten überwältigt werden. Die Beamten stellten deutliche Anzeichen von Alkoholisierung fest, woraufhin er sofort in Gewahrsam genommen wurde. Sein Führerschein wurde sofort eingezogen, und er wurde zur obligatorischen Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht.

Die Behörden haben mittlerweile zwei getrennte Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das erste richtet sich gegen den Verdacht der Trunkenheitsfahrt, das zweite prüft den Vorwurf des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

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Der Fahrer bleibt wegen der Verkehrsverstöße und der körperlichen Widerstandsleistung in Untersuchung. Die Ergebnisse der Blutprobe werden über das weitere juristische Vorgehen entscheiden. Die Polizei gab bisher keine weiteren Details zu möglichen Strafen oder zusätzlichen Anklagepunkten bekannt.

Quelle