Infineon startet Mega-Fabrik in Dresden früher als geplant mit 1.000 Jobs
Nina BrandtInfineon startet Mega-Fabrik in Dresden früher als geplant mit 1.000 Jobs
Infineon eröffnet im Sommer sein neuestes Werk in Dresden
Die 5-Milliarden-Euro-Fabrik stellt eine der größten Investitionen in den deutschen Technologiestandort dar. Trotz dieser Erweiterung schließt das Unternehmen den Bau weiterer Werke auf absehbare Zeit jedoch aus.
Der Aufbau des Dresdner Standorts erfolgte mit doppeltem Tempo im Vergleich zu früheren Projekten. Ursprünglich sollte die Produktion erst später im Jahr anlaufen, doch nun nimmt das Werk ein volles Quartal früher den Betrieb auf. Bei der Eröffnung Anfang Juli werden bereits rund 1.000 neue Mitarbeiter vor Ort sein.
Die beschleunigte Inbetriebnahme unterstreicht das Vertrauen in Deutschland als Wirtschaftsstandort. Infineon rechnet damit, dass die Fabrik schnell ihre volle Kapazität erreicht. Gleichzeitig betont das Unternehmen, dass vorerst keine weiteren Werksneubauten geplant sind.
Das Dresdner Werk wird im Juli mit einer Belegschaft von 1.000 Mitarbeitern die Produktion aufnehmen. Der vorzeitige Start und die zügige Hochfahrphase zeigen Effizienzgewinne in Infineons Abläufen. Fürs Erste konzentriert sich das Unternehmen jedoch darauf, bestehende Standorte zu optimieren, statt weiter zu expandieren.






