Kriminalitätsrückgang in Vorpommern-Greifswald – doch Sexualstraftaten nehmen zu
Matteo KrauseKriminalitätsrückgang in Vorpommern-Greifswald – doch Sexualstraftaten nehmen zu
Im Landkreis Vorpommern-Greifswald ging die Gesamtkriminalität im Jahr 2025 leicht zurück – die Fallzahlen sanken um 2,2 %. Die örtliche Polizei verzeichnete zudem deutliche Verschiebungen in einzelnen Deliktbereichen, darunter einen starken Rückgang bei den schwersten Straftaten gegen das Leben.
Kapitalverbrechen wie Mord und Totschlag brachen 2025 um 62,5 % ein. Nur sechs Fälle wurden gemeldet, die allesamt aufgeklärt werden konnten – eine Aufklärungsquote von 100 %. Dies stellte einen seltenen Fall der vollständigen Lösung solcher schweren Straftaten dar.
Andere Formen der Gewaltkriminalität, darunter Körperverletzung und Raub, blieben im Vergleich zu 2024 stabil. Insgesamt wurden 2.592 Vorfälle registriert, wobei die Polizei eine Aufklärungsquote von 91,5 % erreichte.
Sexualstraftaten nahmen im Landkreis hingegen zu. Die Behörden verzeichneten 2025 insgesamt 389 Fälle, bei einer hohen Aufklärungsquote von 89,2 %. Trotz des Anstiegs blieb die Gesamtaufklärungsrate der Region mit 64,4 % nahezu unverändert.
Die Polizei des Landkreises hielt ihre starke Bilanz bei der Aufklärung von Gewaltverbrechen – insbesondere von Tötungsdelikten – aufrecht. Zwar stiegen die Sexualstraftaten an, doch die Gesamtkriminalität ging leicht zurück. Die Entwicklung der öffentlichen Sicherheit zeigte sich 2025 somit ambivalent.






