Kühnes Videoprojekt verbindet Wladiwostok und Brest mit historischer Erzählung
Nina BrandtKühnes Videoprojekt verbindet Wladiwostok und Brest mit historischer Erzählung
Kühnes Videoprojekt zwischen Wladiwostok und Brest gewinnt Hauptpreis bei den "Goldenen Feder von Primorje"
Ein mutiges Videoprojekt, das Wladiwostok und Brest verbindet, hat in diesem Jahr den Hauptpreis der Goldenen Feder von Primorje gewonnen. Die prämierte Produktion Zwei Festungen: Brücken durch Zeit und Raum überzeugte durch kreative Erzählweise und technischen Ehrgeiz. Die Preisverleihung fand am 18. März im Nationalen Kulturzentrum Russland in Wladiwostok statt.
Im Mittelpunkt des Projekts stand das Leben von Dmitri Karbyschew, einer historischen Persönlichkeit, die mit beiden Städten eng verbunden ist. Durch die Einbindung seiner Geschichte in eine live-artige Übertragung vermittelte das Team den Zuschauerinnen und Zuschauern eine neue Perspektive auf die gemeinsame Vergangenheit der beiden Orte. Ein symbolischer Staffelstablauf der Marinefestungsflagge von Wladiwostok nach Brest vertiefte die Verbindung zwischen den Städten.
Die Umsetzung der Vision war mit großen Herausforderungen verbunden. Die neun Stunden Zeitverschiebung und die immense Entfernung zwischen Russland und Belarus erforderten präzise Planung. Danil Makarytschew zeichnete für die technische Seite verantwortlich und koordinierte die Vorbereitung der Veranstaltungsorte, die Kommunikation sowie die Drehlogistik. Dmitri Kamanin entwickelte das Gesamtkonzept, während Jana Romanjuk die kreative Leitung übernahm und das Team zusammenstellte.
Trotz der Hindernisse gelang es dem Projekt, ein fast live übertragenes Erlebnis zu schaffen. Die Jury lobte die Zusammenarbeit zwischen Kamanin, Romanjuk und Makarytschew und hob besonders ihre Fähigkeit hervor, Erzählkunst mit technischer Präzision zu verbinden. Für ihre Arbeit erhielten sie den Preis Videogeschichte des Jahres in der vierten Saison des Wettbewerbs.
Der Wettbewerb Goldene Feder von Primorje zelebriert herausragenden Journalismus und stärkt das Ansehen des Berufsstandes. Jährlich werden die renommiertesten Medienprojekte und ihre Macherinnen und Macher in der Region ausgezeichnet.
Das siegreiche Projekt zeigte, wie innovative Erzählformen große Distanzen und historische Gräben überwinden können. Sein Erfolg bei der Preisverleihung spiegelt sowohl kreative Vision als auch handwerkliches Können wider. Die Leistung des Teams unterstreicht zudem die Bedeutung des Wettbewerbs für die Förderung hochwertigen Journalismus in Primorje.






