Mainzer Schausteller holen traditionelles Feuerwerk zum Rheinfrühlingsfest zurück
Nina BrandtMainzer Schausteller holen traditionelles Feuerwerk zum Rheinfrühlingsfest zurück
Mainzer Schausteller bringen traditionelles Feuerwerk zum diesjährigen Rheinfrühlingsfest zurück
Die Betreiber des Mainzer Rummels holen in diesem Jahr das traditionelle Feuerwerk zum Rheinfrühlingsfest zurück. Diese Entscheidung folgt auf die Drohnen-Lichtshow im vergangenen Jahr, die beim Johannisfest das Feuerwerk ersetzt hatte. Ausschlaggebend für die Rückkehr des langjährigen Spektakels war die öffentliche Nachfrage.
Jahrzehntelang bildete ein großes Feuerwerk am Rhein den Höhepunkt des Rheinfrühlingsfests. Die Veranstalter, die das Fest eigenständig finanzieren, hatten 2023 ein Experiment mit einer Drohnen-Lichtshow gewagt. Die Show, die über 30.000 Euro kostete, war mehr als doppelt so teuer wie das herkömmliche Feuerwerk mit einem Preis von rund 17.000 Euro.
Der Wechsel im letzten Jahr erfolgte nach Hinweisen von Marianne Grosse, damals Leiterin des Kulturamts der Stadt, die auf sich wandelnde öffentliche Einstellungen verwies. Auch Bürgermeister Nino Haase unterstützte die Drohnen-Shows und betonte deren nachhaltige visuelle Wirkung sowie die ökologischen Vorteile. Marco Sottile, Vorsitzender des Schaustellerverbands, hatte den Wandel als Chance bezeichnet, neue Ideen auszuprobieren.
In diesem Jahr hat der Verband zwei Feuerwerke während des Festes geplant. Das erste findet am Samstag, dem 11. April, statt. Die Rückkehr zum bewährten Format spiegelt die Reaktion der Veranstalter auf das Feedback der Besucher wider, die sich für das vertraute Spektakel ausgesprochen hatten.
Mit der Rückkehr zum Feuerwerk wird das Rheinfrühlingsfest wieder sein ikonisches Flussufer-Feuerwerk bieten. Die Organisatoren haben auf die Wünsche der Öffentlichkeit gehört und sorgen so dafür, dass die Tradition fortlebt. Das Fest bleibt weiterhin vollständig vom Schaustellerverband finanziert und organisiert.






