21 March 2026, 22:12

München leuchtet zum Ramadan-Ende – und sorgt für Verkehrschaos

Animierter Halbmond mit einer Moschee-Silhouette im Hintergrund und dem Text "Ramadan Kareem" darauf.

München leuchtet zum Ramadan-Ende – und sorgt für Verkehrschaos

München feiert das Ende des Ramadan mit Lichtprojektion und Großveranstaltung

Mit einer großen öffentlichen Feier und einer Lichtinstallation am Alten Rathaus hat München das Ende des Ramadan begangen. Die Fassade des historischen Gebäudes erstrahlte in den Farben des Festes und zeigte die Grußformel "Frohes Eid" in 13 Sprachen – Teil einer städtischen Initiative gegen antimuslimischen Rassismus. Gleichzeitig versammelten sich tausende Gläubige in Stuttgart zum Festgebet, was in beiden Städten zu Verkehrsbehinderungen führte.

Die Münchner Veranstaltung folgte einem Beschluss des Stadtrats aus dem Jahr 2024, der sich gegen antimuslimischen Rassismus richtet und demokratische Werte fördern soll. Vertreter der Stadt bezeichneten die beleuchtete Botschaft als Zeichen der Offenheit und als Beitrag, das muslimische Leben in München sichtbarer zu machen. Unklar blieb jedoch, ob die Versammlung offiziell bei den Behörden angemeldet worden war.

Für die Polizei gestaltete sich der Einsatz unerwartet schwierig, da die Veranstaltung erst kurzfristig angekündigt worden war. Verstärkung musste angefordert werden, um die Menschenmengen zu steuern, und mehrere Straßen rund um das Alte Rathaus wurden zeitweise gesperrt. Der Verkehr kam stellenweise zum Erliegen, weitere Verzögerungen gab es nach dem etwa einstündigen Gebet, als die Besucherinnen und Besucher die Veranstaltung verließen.

In Stuttgart versammelten sich unterdessen rund 3.000 Muslime zum Eid-Fest, was ebenfalls zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Der plötzliche Andrang sorgte für Staus – ein ähnliches Bild wie in München. Ob in anderen deutschen Städten vergleichbare öffentliche Feiern zum Ramadan-Ende 2024 stattfanden, war zunächst nicht bekannt.

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Die Festlichkeiten in München und Stuttgart zogen große Menschenmengen an und führten zu vorübergehenden Straßensperrungen und Verkehrsstaus. Die Lichtinstallation in München unterstrich das Bekenntnis der Stadt zu Vielfalt, doch die kurze Vorlaufzeit der Veranstaltung sorgte für logistische Herausforderungen. In beiden Städten kam es zu Verzögerungen, als die Gläubigen in großer Zahl an- und abreisten.

Quelle