Neues Buch entfacht Streit: Wie Meghan Markle Prinz Harry angeblich manipuliert haben soll
Theo SchmidtKönigin Camilla sagte: Meghan 'verzaubert' Prinz Harry - Neues Buch entfacht Streit: Wie Meghan Markle Prinz Harry angeblich manipuliert haben soll
Ein neues Buch des Royal-Biografen Tom Bower hat die Debatte über das angespannte Verhältnis zwischen den Sussexes und der britischen Monarchie wieder entfacht. "Verrat: Macht, Täuschung und der Kampf um die Zukunft der Königsfamilie" behauptet, Königin Camilla sei überzeugt, dass Meghan Markle Prinz Harry "manipuliert" habe. Die Vorwürfe kommen zu einer Zeit, in der sich die öffentliche Meinung über das Paar weiterhin wandelt – Jahre nach ihrem Rückzug von den königlichen Pflichten.
Die Spannungen zwischen Prinz Harry und der Royal Family begannen lange vor seiner Hochzeit mit Meghan Markle im Jahr 2018. Berichten zufolge hatte Prinz William seinen Bruder bereits vor der Trauung gedrängt, die Beziehung zu verlangsamen. Im Januar 2020 zogen sich die Sussexes dann als aktive Mitglieder der Königsfamilie zurück und begründeten dies mit Meghans Gefühlen der Isolation und mangelnder Unterstützung innerhalb des Hofes. Ihr Umzug in die USA markierte einen Wendepunkt in ihrem öffentlichen Image.
In einem Interview mit Oprah Winfrey 2021 schilderte Meghan ihre Kämpfe und erntete zunächst Mitgefühl. Doch bis 2026 hatte sich die Stimmung gedreht. Ihre Netflix-Serie, Harrys Memoiren "Spare" sowie anhaltende Klagen gegen britische Medien schürten die Kritik. Laut YouGov sank Harrys Beliebtheit in Großbritannien bis Mitte 2025 auf unter 30 Prozent, während er in den USA vor allem bei progressiven Gruppen weiterhin auf mehr Zustimmung stieß. Kritiker warfen dem Paar vor, ihre königlichen Verbindungen zu kommerzialisieren und in öffentlichen Aussagen inkonsistent zu sein.
Bowers Buch gießt zusätzlich Öl ins Feuer: Demnach teilten Königin Camilla, Prinz William und Prinzessin Kate Bedenken über Meghans Einfluss. Ein Sprecher der Sussexes wies die Behauptungen zurück und warf Bower eine "Besessenheit" vor, statt berechtigter Kritik.
Die Veröffentlichung des Buches fällt in eine Phase, in der die Sussexes in Großbritannien an Popularität verlieren. Ihre juristischen Auseinandersetzungen, Medienprojekte und Familienkonflikte haben ein polarisierteres Bild geprägt. Gleichzeitig stehen die führenden Mitglieder der Monarchie weiterhin in der Kritik, wie sie mit dem langwierigen Zerwürfnis umgehen.