17 March 2026, 08:14

NRW-Polizei jagt Influencer, die illegale Straßenrennen bewerben

Ein Rennwagen fährt auf einer Rennstrecke mit einem Polizeiauto im Hintergrund, umgeben von Gras, Pflanzen, Bäumen und einem Zaun, mit einem Fahrzeug auf der rechten Seite und Text unten.

Tuner-Szene: NRW-Polizei zielt auf 'Entertainer' - NRW-Polizei jagt Influencer, die illegale Straßenrennen bewerben

Polizei in Nordrhein-Westfalen geht härter gegen Influencer vor, die illegale Straßenrennen bewerben

Mit einer neuen Strategie will die Polizei in Nordrhein-Westfalen gezielt gegen Influencer vorgehen, die durch ihre Posts illegale Straßenrennen und nicht genehmigte Autotreffen fördern. Besonders im Fokus stehen dabei Personen, die mit ihren Videos von Hochgeschwindigkeits-Stunts und öffentlichen Aufrufen zu unangemeldeten Veranstaltungen eine große Zuschauerzahl anlocken. Die Behörden werden künftig Online-Aktivitäten überwachen, um solche Events bereits im Vorfeld zu unterbinden.

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Der Schwerpunkt der verschärften Maßnahmen liegt auf Influencern, deren Social-Media-Beiträge zu gefährlichen Zusammenkünften aufrufen. Durch die Beobachtung ihrer Kanäle wollen die Ermittler frühzeitig geplante Treffen erkennen und eingreifen. Teilnehmer könnten bereits vor ihrer Ankunft am Veranstaltungsort Verwarnungen oder Platzverweise nach dem öffentlichen Sicherheitsrecht erhalten.

Für die Auflösung illegaler Tuning- oder Rennveranstaltungen werden groß angelegte Einsätze mit Hubschraubern und Drohnen zum Einsatz kommen. Zudem arbeitet die Polizei mit Behörden in den Nachbarländern zusammen, um zu verhindern, dass Veranstalter durch Grenzübertritte der Verfolgung entgehen.

Laut offiziellen Unterlagen und Polizeiberichten gab es zwischen März 2024 und März 2026 in der Region keine dokumentierten Fälle, in denen Influencer wegen Beteiligung an illegalen Rennen offiziell verwarnt oder identifiziert wurden.

Die neuen Maßnahmen ermöglichen es der Polizei, illegale Treffen bereits im Keim zu ersticken. Influencer, die gefährliche Stunts bewerben, müssen nun mit direkten Konsequenzen rechnen. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit soll Schlupflöcher für Veranstalter schließen, die versuchen, sich der Strafverfolgung zu entziehen.

Quelle