Oberasbach erhöht Grundsteuer B: Was das für Hausbesitzer bedeutet
Grundbesitzer in Oberasbach müssen künftig höhere Steuern zahlen, nachdem der Stadtrat den Hebesatz der Grundsteuer B auf 690 Punkte angehoben hat. Die Erhöhung ist Teil eines umfassenden Plans, um die Haushaltslage der Stadt bis zum Budget 2026 zu konsolidieren. Laut Stadtverantwortlichen sei der Schritt notwendig, um größere finanzielle Engpässe abzuwenden.
Die Haushaltsberatungen begannen bereits im Dezember 2025, wobei die intensivsten Verhandlungen im Januar und Februar stattfanden. Ende Februar lag ein Entwurf weitgehend vor, doch letzte Anpassungen zogen sich bis Mitte März hin. Während der Debatten füllte sich der Ratssaal mit zahlreichen Zuhörern, darunter viele neu gewählte Vertreter.
Betroffen von der Steuererhöhung sind alle bebauten und bebaubaren Grundstücke, während landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Flächen weiterhin befreit bleiben. Ohne diese Anpassung hätte die Stadt Schwierigkeiten gehabt, dringende Bauvorhaben zu finanzieren. Zudem warnten die Verantwortlichen, dass der laufende Haushalt ohne Rückgriff auf Rücklagen nicht hätte ausgeglichen werden können.
Um die anfallenden Kosten zu decken, wird Oberasbach nun Millionenkredite für Investitionen aufnehmen. Die Entscheidung fällt nach monatelangen Diskussionen, die darauf abzielten, eine Insolvenz zu vermeiden und gleichzeitig zentrale Dienstleistungen aufrechtzuerhalten.
Der neue Grundsteuer-B-Satz tritt mit dem Haushalt 2026 in Kraft. Für Grundstückseigentümer bedeutet dies höhere Abgaben, doch die Stadt betont, die Maßnahme sei entscheidend für die langfristige Stabilität. Ohne sie hätten wichtige Projekte und der reguläre Betrieb Verzögerungen oder Kürzungen drohen können.






