30 April 2026, 16:36

Osnabrücks Karneval feiert erstmals ein Prinzenpaar mit internationalem Hintergrund

Eine Gruppe von Menschen marschiert bei der Pride Parade 2018 mit einer Regenbogenfahne und Musikinstrumenten, umgeben von Laternenmasten, Bäumen, Hütten und einem bewölkten Himmel.

Osnabrücks Karneval feiert erstmals ein Prinzenpaar mit internationalem Hintergrund

Zum ersten Mal hat das Osnabrücker Karnevalsbürgerkomitee zwei Prinzen als sein königliches Duo gekrönt. Das diesjährige Paar setzt noch einen weiteren Meilenstein: Einer von ihnen ist der erste Prinz mit ausländischem Pass. Die Wahl sorgt für Aufmerksamkeit, da sie Vielfalt und Inklusion feiert.

Zu dem neu ernannten Prinzenpaar gehört Prinz Yut I., der in Thailand geboren wurde. Mit seiner Auswahl ist er der erste Prinz in der Geschichte des Komitees, der aus dem Ausland stammt. An seiner Seite steht Prinz Sven – ein beispielloses Duo aus zwei männlichen Regenten.

Ihr Motto "Kreuz und queer – bunt, das sind wir" unterstreicht ihr Engagement, ein breites Spektrum an Identitäten zu repräsentieren. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte die Entscheidung und bezeichnete die Prinzen als Symbol für Freude und die Freiheit, man selbst zu sein. Ihre Ernennung bricht mit der Tradition, verkörpert aber den karnevalistischen Geist der Offenheit.

Die beiden Prinzen werden die diesjährigen Feierlichkeiten mit einer Botschaft der Vielfalt anführen. Ihre historische Auswahl zeigt einen Wandel im Selbstverständnis des Komitees, das nun sowohl lokale als auch internationale Hintergründe würdigt. Die Karnevalssaison steht nun unter ihrer gemeinsamen Führung und feiert die Inklusion in Osnabrück.

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