Polkadot revolutioniert Tokenomics: Staking-Regeln werden strenger und DOT-Ausgabe sinkt drastisch
Matteo KrausePolkadot revolutioniert Tokenomics: Staking-Regeln werden strenger und DOT-Ausgabe sinkt drastisch
Polkadot führt umfangreiche Änderungen an Tokenomics und Staking-System ein
Polkadot hat weitreichende Anpassungen an seinem Tokenomics-Modell und Staking-System vorgenommen. Die Updates umfassen eine drastische Kürzung der jährlichen DOT-Ausgabe sowie strengere Regeln für Validatoren. Ziel der Änderungen ist es, die Effizienz und Sicherheit des Netzwerks zu steigern, ohne die Teilhabe kleinerer Inhaber einzuschränken.
Mit dem neuen Modell wurde die jährliche DOT-Ausgabe sofort um 53,6 Prozent reduziert. Zudem wurde eine Obergrenze von 2,1 Milliarden DOT eingeführt, die die Gesamtmenge klar begrenzt. Künftig sind alle zwei Jahre weitere Kürzungen von etwa 13 bis 14 Prozent geplant.
Validatoren müssen nun ein Mindest-Selbst-Einsatz von 10.000 DOT erfüllen. Wer unter diese Schwelle fällt, wird automatisch aus dem aktiven Set entfernt. Bei Slashing-Ereignissen ist jedoch nur der eigene gebondete Einsatz der Validatoren gefährdet – die Mittel der Nominatoren bleiben geschützt.
Ab Mitte Juni erhalten Validatoren dedizierte Belohnungen aus dem Dynamic Allocation Pool, unabhängig von den Auszahlungen an Nominatoren. Gleichzeitig bleiben Nomination-Pools bereits ab 1 DOT zugänglich, sodass auch kleinere Inhaber weiterhin teilnehmen können.
Im April ging die Polkadot Docs MCP als Ressource für Entwickler an den Start. Im selben Monat verarbeitete Acurast über 750 Millionen On-Chain-Transaktionen im Netzwerk.
Die Änderungen verschärfen zwar die Staking-Regeln, bewahren aber die Zugänglichkeit für kleinere Teilnehmer. Validatoren müssen nun höhere Anforderungen erfüllen, doch Nominatoren sind vor Slashing-Risiken geschützt. Parallel dazu baut das Netzwerk seine Entwicklertools aus, während die Transaktionsvolumina steigen.






