05 May 2026, 12:17

Proteste gegen rechtsextreme Verstrickungen der Gladiator Fight Academy in Halle

Eine Gruppe von Menschen hält Schilder und Plakate vor einem Gebäude während einer Demonstration in Deutschland, mit zwei Personen im Vordergrund und einem Müllcontainer auf der rechten Seite.

Proteste gegen rechtsextreme Verstrickungen der Gladiator Fight Academy in Halle

Am Samstag fand vor dem Hauptbahnhofs von Halle eine Protestkundgebung gegen die Gladiator Fight Academy statt. Organisiert wurde die Demonstration von der lokalen antifaschistischen Initiative Daumen runter, die dem Fitnessstudio vorwirft, rechtsextreme Strukturen zu fördern. Die Teilnehmer forderten die sofortige Schließung der Einrichtung und skandierten Parolen gegen rechtsextreme Einflüsse in ihren Gemeinden.

Im Mittelpunkt der Proteste stand die angebliche Rolle des Studios als Treffpunkt für Rechtsextremisten. Zu den zentralen Figuren der Gladiator Fight Academy zählt Theo Weiland, ein bekannter deutscher Kämpfer und ehemaliger Anführer von Jungsturm Erfurt, einer Gruppe mit extremistischen Verbindungen. Ein weiteres Mitglied des Studios, Christopher Henze, soll Kontakte zur rechtsextremen Hooligan-Szene des 1. FC Lokomotive Leipzig unterhalten.

Bereits zuvor hatten die Betreiber des Studios in Teutschenthal ihre Gladiator Fight Series veranstaltet. Die Veranstaltung zog ein Publikum mit rechtsextremen Bezügen an, darunter Mitglieder und Kandidaten der AfD. Hans Krüger, ein Nachwuchstrainer des Studios und Fan von Energie Cottbus, tritt ebenfalls bei den Kampfveranstaltungen an.

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Kritiker werfen der Akademie vor, Gewalt und Diskriminierung zu fördern. Der Führungsebene werden enge Verbindungen zu rechtsextremen, männlich dominierten Netzwerken nachgesagt. Die Demonstranten bestanden darauf, dass das Studio geschlossen werden müsse, um eine weitere Radikalisierung zu verhindern.

Die Kundgebung unterstrich die wachsenden Bedenken gegenüber den Aktivitäten des Studios und dessen angeblichen extremistischen Verstrickungen. Die Protestierenden machten deutlich, dass sie von den Behörden ein entschlossenes Vorgehen gegen die Einrichtung erwarten. Die Veranstaltung spiegelte die angespannte Lage zwischen antifaschistischen Gruppen und rechtsextremen Netzwerken in der Region wider.

Quelle