22 March 2026, 10:14

Raab und Schöneberger bringen Nostalgie und Chaos in Wer weiß denn sowas?

Plakat mit lachendem Menschen mit wilden Haaren, weiten Augen und einem strahlenden Grinsen auf einem hellgelben Hintergrund, mit dem Text "McFadden's Row of Flats: The Comedy That Has Made Many Millions Laugh."

Raab und Schoeneberger sind das Duo mit dem Doppelschlag - Raab und Schöneberger bringen Nostalgie und Chaos in Wer weiß denn sowas?

Die zweite Folge von Wer weiß denn sowas? brachte Nostalgie, Humor und einige Überraschungen mit sich. Moderiert von Stefan Raab und Barbara Schöneberger, mixte die Quizshow chaotische Energie mit spielerischem Geplänkel. Ausschnitte aus alten deutschen Fernsehsendungen, darunter die umstrittene Der 7. Sinn, lösten Diskussionen über veraltete Einstellungen gegenüber Autofahrerinnen aus.

Die Folge begann mit der gewohnt harmonischen Chemie zwischen Raab und Schöneberger. Ein Höhepunkt: die beiden intonierten ein Duett von Barbie Girl, wobei Raab als Ken verkleidet war – inklusive übertriebener Zahnprothese. Die absurde Darstellung brachte das Publikum zum Lachen.

Gäste wie Hugo Egon Balder und Hella von Sinnen mussten sich kniffligen Fragen stellen, etwa zu dem Märchenfilm Drei Haselnüsse für Aschenbrödel. Beide taten sich schwer mit den Details, während Sophia Thomalla eine persönliche Anekdote preisgab: Ihre Mutter habe sich in ihren Vater verliebt, weil er dem Prinzen aus dem Film ähnelte.

Auch Jan Ullrich und Hans Sigl waren dabei und lagen mit ihrer Vermutung daneben, wer 1985 Boris Beckers Gegner im Wimbledon-Finale gewesen war. Ein Segment über Der 7. Sinn – eine Verkehrssicherheitssendung der 1960er- und 70er-Jahre – zeigte veraltete und sexistische Theorien über Fahrerinnen. Die Clips sorgten bei den Gästen für Reaktionen und kontrastierten alte Klischees mit modernen Ansichten.

Darüber hinaus gab es popkulturelles Wissen zu entdecken: So erfuhren die Zuschauer, dass Gargamel, der Schurke aus Die Schlümpfe, die erste Schlumpfine, Schlumpfine, erschaffen hatte. Eine amüsante Fußball-Anekdote kam ebenfalls zur Sprache: Der ehemalige Torhüter Jens Lehmann hatte bei der WM 2006 im Elfmeterschießen gegen Argentinien einen Spickzettel in seinem Strumpf versteckt.

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Zum Abschluss deuteten Raab und Schöneberger an, dass sie sich eine weitere Zusammenarbeit für zukünftige Projekte gut vorstellen könnten.

Die Sendung verband Unterhaltung mit einem Rückblick auf die deutsche Fernsehgeschichte. Die Ausschnitte aus Der 7. Sinn erinnerten daran, wie sehr sich die Darstellung von Frauen im Laufe der Zeit gewandelt hat. Gleichzeitig sorgten die Dynamik der Moderatoren und die charmant-unperfekten Antworten der Gäste für eine lockere und unterhaltsame Atmosphäre.

Quelle