16 April 2026, 04:15

Santiago Segura löst mit politischen Aussagen im Podcast La Script einen Shitstorm aus

Papier mit handgeschriebenem Text, der "Newtown Market Hall, die Wahl, Mr. Williams' Vorschlag gegen die Mehrheit" liest.

Santiago Segura löst mit politischen Aussagen im Podcast La Script einen Shitstorm aus

Der Filmregisseur Santiago Segura, vor allem bekannt durch die Torrente-Reihe, hat mit kontroversen politischen Äußerungen im Podcast La Script für Aufsehen gesorgt. Seine Aussagen zu Transgender-Rechten, Gesetzen zur sexuellen Einwilligung und Hausbesetzern verbreiteten sich rasant im Netz und lösten sowohl Kritik als auch Debatten aus.

Segura bezeichnete sich zunächst als linksliberal, räumte jedoch ein, bereits als Faschist beschimpft worden zu sein. Er behauptete, Anhänger der rechtspopulistischen Partei Vox seien schlicht Menschen, die von der Linken ignoriert und pauschal als Extremisten abgestempelt würden. Gleichzeitig verteidigte er Richter und argumentierte, nicht alle seien politisch voreingenommen.

Zum Thema Transgender erklärte er, trans Menschen in Spanien hätten nie ernsthafte Probleme erlebt. Zwar unterstütze er die Schauspielerin Bibiana Fernández als Frau, kritisierte aber das spanische Transgender-Gesetz. Seine Kommentare zum "Nur ein Ja heißt Ja"-Gesetz zur sexuellen Einwilligung waren ebenso umstritten: Er deutete an, die Regelung könnte dazu führen, dass Vergewaltiger freigesprochen würden.

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Auch zur Wohnungsfrage bezog Segura Stellung und lehnte es ab, dass Privateigentümer gezwungen werden sollten, Hausbesetzer aufzunehmen. Stattdessen forderte er, die Regierung solle das Problem durch den Bau von Sozialwohnungen oder finanzielle Hilfen lösen.

Ausschnitte des Interviews gingen schnell viral und sorgten in den sozialen Medien für heftige Reaktionen.

Seguras Äußerungen haben die Debatte über Meinungsfreiheit, politische Zuschreibungen und Sozialpolitik in Spanien neu entfacht. Die Welle der Kritik zeigt, wie polarisierend Themen wie Geschlechterpolitik, Rechtsprechung und Wohnungsnot nach wie vor in der öffentlichen Diskussion sind.

Quelle