SC Freiburg startet Spendenaktion für ukrainisches Traumazentrum vor Union-Spiel
Nina BrandtSC Freiburg startet Spendenaktion für ukrainisches Traumazentrum vor Union-Spiel
SC Freiburg sammelt Spenden für Lwiw vor Bundesliga-Spiel gegen 1. FC Union Berlin
Vor dem anstehenden Bundesliga-Duell mit dem 1. FC Union Berlin mobilisiert der SC Freiburg die Unterstützung für die ukrainische Stadt Lwiw. Gemeinsam mit der Hilfsinitiative Kultur.Konvoi sammelt der Verein Gelder für ein Traumazentrum in der vom Krieg gezeichneten Stadt. Fans haben am Spieltag im Stadion die Möglichkeit, im Rahmen einer Sonderaktion zu spenden.
Im Mittelpunkt der Kampagne steht ein Pfandsystem am Freiburger Heimspielort: Jeder Besucher kann seinen Pfandbetrag für den Getränkebecher direkt an die Aktion spenden. Sämtliche Einnahmen fließen an Maisternia, ein Traumahilfezentrum in Lwiw, das psychologische und medizinische Unterstützung leistet.
Hinter der Initiative steht Kultur.Konvoi, eine Organisation, die von Carmen Höfflin und Rüdiger Linhof der Band Sportfreunde Stiller ins Leben gerufen wurde. Um die Spendenbereitschaft zu steigern, hat der SC Freiburg zugesagt, den gesammelten Betrag zu verdoppeln. Auch die Stadt Freiburg wird die Endsumme verdoppeln und damit die Wirkung der Aktion weiter verstärken.
Als besonderes Highlight wird die ukrainische Sängerin Daria Kudryk den Song Another Love live aus Lwiw performen. Die Fans im Stadion sind eingeladen, mitzusingen – ein Zeichen der Verbundenheit zwischen den beiden Städten. Die Aktion spiegelt die enge deutsch-ukrainische Partnerschaft wider, die sich seit Kriegsbeginn in über 250 offiziellen Städtepartnerschaften manifestiert.
Ziel der Spendenkampagne ist es, die lebenswichtige Arbeit von Maisternia in Lwiw finanziell zu unterstützen. Durch die Verdopplung der Beiträge seitens des Vereins und der Stadt könnte die Endsumme die Erwartungen deutlich übertreffen. Gleichzeitig festigt die Veranstaltung die kulturellen und humanitären Bande zwischen Freiburg und seiner ukrainischen Partnerstadt.