13 April 2026, 10:15

Stadt kämpft mit explodierenden Energiekosten trotz Modernisierungsbemühungen

Stadtansicht mit Gebäuden im Vordergrund, einem klaren blauen Himmel im Hintergrund und Solarpanelen auf einem Dach.

Stadt kämpft mit explodierenden Energiekosten trotz Modernisierungsbemühungen

Die Energiekosten der Stadt für kommunale Gebäude sind 2024 stark angestiegen und erreichten 10,7 Millionen Euro. Das entspricht einem Anstieg von 1,5 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr – trotz Bemühungen, die Effizienz zu steigern. Nun haben die Verantwortlichen Pläne für weitere Modernisierungen und Überwachungssysteme vorgelegt, um die Ausgaben künftig zu senken.

Der Energieverbrauch in den städtischen Liegenschaften zeigte 2024 ein uneinheitliches Bild: Der Strombedarf blieb mit 13,32 Millionen Kilowattstunden (kWh) nahezu konstant, während der Gasverbrauch leicht um 2 Prozent auf 50,4 Millionen kWh sank. Der Verbrauch an Heizöl stieg jedoch von 4,75 Millionen auf 6 Millionen kWh – teilweise bedingt durch Vorratskäufen im Jahr 2022.

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Der CO₂-Fußabdruck der kommunalen Gebäude blieb mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten weitgehend unverändert. Schulen waren dabei die größten Energieverbraucher: Sie machten 49 Prozent des Strom- und 62,5 Prozent des Gasverbrauchs aus.

Eine kürzlich durchgeführte Modernisierung der Beleuchtung kostete rund 850.000 Euro, wobei die Hälfte der Mittel aus einem Bundeszuschuss stammte. In den vergangenen zwei Jahren hat das städtische Energiemanagement-Team zudem sein Personal aufgestockt und die Gebäudeautomation verbessert.

Für die Zukunft plant die Stadt, bis 2026 alte Stromzähler durch digitale Modelle zu ersetzen. Auch Wasser- und Wärmezähler sollen an eine zentrale Datenplattform angebunden werden. Zwischen 2026 und 2028 sind weitere Maßnahmen vorgesehen, darunter die Modernisierung von Heizungsanlagen, Gebäudesanierungen und die Installation von Solaranlagen.

Trotz eines weitgehend stabilen Verbrauchs in den meisten Bereichen steigen die Energiekosten der Stadt. Geplante Investitionen in digitale Überwachung und erneuerbare Energien sollen langfristig die Kosten und Emissionen reduzieren. Im nächsten Schritt werden vor allem Schulen und ältere Gebäude mit dem höchsten Energieverbrauch modernisiert.

Quelle