11 April 2026, 04:13

Strompreise steigen im März – E-Auto-Besitzer suchen nach Sparmöglichkeiten

Liniengraph, der den Trend der US-Stromenergieverbrauch von 2021 bis 2022 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Strompreise steigen im März – E-Auto-Besitzer suchen nach Sparmöglichkeiten

Stromkosten in Deutschland stiegen im März erneut – E-Auto-Besitzer zahlen mehr

Im März sind die Strompreise in Deutschland erneut gestiegen, was besonders Besitzer von Elektroautos (E-Autos) mit höheren Rechnungen belastet. Der Anstieg fiel zusammen mit starken Schwankungen an den Großhandelsmärkten, angetrieben durch explodierende Gaspreise und geopolitische Spannungen. Gleichzeitig zeigen kluge Ladegewohnheiten erste Anzeichen dafür, dass einige Haushalte ihre Ausgaben senken können.

Veränderte Ladezeiten: Wie E-Auto-Besitzer sparen Aktuelle Daten belegen einen Wandel im Ladeverhalten von E-Auto-Nutzern: Zwischen 4 und 6 Uhr morgens stieg die Ladeaktivität deutlich an, während der Abendverbrauch im Vergleich zum Februar zurückging. Diese Verschiebung fiel mit steigenden Stromtarifen für Neukunden zusammen, die die Kosten für Haushalte mit intelligenten Zählern und flexiblen Tarifen um etwa 3 Prozent in die Höhe trieben.

Großhandelspreise im Ausnahmezustand An den Stromgroßhandelsmärkten kam es Anfang März zu abrupten Preissprüngen – sowohl nach oben als auch nach unten. Die extreme Volatilität war unter anderem auf stark gestiegene Gaspreise zurückzuführen, die durch den anhaltenden Iran-Konflikt zusätzlich angeheizt wurden. Diese Faktoren belasteten einen ohnehin angespannten Energiemarkt und zwangen viele Haushalte zum Umdenken.

Norwegen zeigt, wie es besser geht In Norwegen, wo fast jeder Haushalt über einen intelligenten Stromzähler verfügt und 93 Prozent der Kunden dynamische Tarife nutzen, sieht die Lage anders aus. Die anpassungsfähigsten Haushalte – die ihre Ladezeiten in günstigere Phasen verlegten – senkten ihre Stromkosten im März um fast 7 Prozent im Vergleich zum Februar. Edgeir Aksnes, Vorstandsvorsitzender des Energieunternehmens Tibber, fordert Deutschland auf, die Einführung intelligenter Zähler zu beschleunigen. Dies könnte die finanzielle Belastung der Verbraucher verringern.

Solarstrom als Kostendämpfer Auch Solaranlagen trugen zur Entlastung bei: Haushalte mit sowohl Photovoltaik als auch einem E-Auto zahlten 2025 durchschnittlich 22 Cent pro Kilowattstunde, während Besitzer eines E-Autos ohne Solarstrom 26 Cent berappen mussten.

Fazit: Flexibilität und Technologie als Schlüssel Die März-Daten unterstreichen die wachsende finanzielle Belastung für deutsche E-Auto-Besitzer, da die Strompreise aufgrund der instabilen Gasmarktlage weiter steigen. Doch flexible Ladezeiten und der Ausbau von Solarenergie zeigen bereits jetzt, wie sich Kosten senken lassen. Angesichts der noch begrenzten Verbreitung intelligenter Zähler in Deutschland könnte ein schnellerer Rollout entscheidend dafür sein, wie gut Haushalte künftige Preiserhöhungen bewältigen.

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