Telekom führt "Stille Stunde" für entspanntes Einkaufen in drei Großstädten ein
Matteo KrauseTelekom führt "Stille Stunde" für entspanntes Einkaufen in drei Großstädten ein
Die Telekom hat in ausgewählten deutschen Städten die Initiative "Stille Stunde" eingeführt, um Kunden zu unterstützen, die ein ruhigeres Einkaufserlebnis benötigen. Das Angebot richtet sich besonders an ältere Menschen und Personen in schwierigen Lebenssituationen, indem es die sensorische Reizüberflutung in den Filialen verringert.
Der Service ist derzeit in Berlin, Köln und München verfügbar. Mindestens zwei Telekom-Shops – einer in Köln (Köln-City) und ein weiterer in München (Altstadt-Lehel) – bieten die "Stille Stunde" offiziell an. Kunden können Termine im Voraus buchen, sodass das Personal die Beleuchtung anpassen, den Lärmpegel senken und mehr Zeit für individuelle Beratungen einplanen kann.
Die Telekom beschreibt die Initiative als Teil einer umfassenderen Strategie für Inklusion und Barrierefreiheit. Obwohl eine Voranmeldung empfohlen wird, sind auch spontane Besuche willkommen, um Flexibilität für diejenigen zu gewährleisten, denen eine vorherige Planung schwerfällt. Das Unternehmen betont, dass es sich dabei nicht um ein Nischenangebot handelt, sondern um eine breiter angelegte Maßnahme zur Verbesserung der Zugänglichkeit im Einzelhandel.
Neben dem Telekom-Programm bieten bereits 276 weitere Standorte in ganz Deutschland ähnliche "Stille Stunden" an.
Die Initiative unterstreicht den kundenorientierten Ansatz der Telekom. Durch ein leiseres und entspannteres Umfeld soll der Filialbesuch für vulnerable Gruppen erleichtert werden. Das Programm ist derzeit in drei Großstädten aktiv, eine unmittelbare Ausweitung wurde jedoch noch nicht angekündigt.






