Tübingen, Karlsruhe und Heidelberg bleiben Top-Exzellenzuniversitäten in Baden-Württemberg
Leni RichterTübingen, Karlsruhe und Heidelberg bleiben Top-Exzellenzuniversitäten in Baden-Württemberg
Drei Universitäten in Baden-Württemberg behalten ihren Spitzenstatus als Exzellenzuniversitäten. Tübingen, Karlsruhe und Heidelberg erhalten jeweils zusätzliche Fördergelder in Höhe von 10 bis 15 Millionen Euro pro Jahr für die nächsten sieben Jahre. Wissenschaftsministerin Petra Olschowski begrüßte die Entscheidung nach einem harten bundesweiten Auswahlverfahren.
Die deutschen Exzellenzuniversitäten werden alle sieben Jahre von einer internationalen Expertenjury überprüft. In der aktuellen Runde bestätigte das Gremium den Status von zehn Hochschulen im Land. Die Universität Konstanz verlor jedoch ihren Titel, da ihr nicht genug Exzellenzcluster – mindestens zwei sind erforderlich – zugesprochen wurden.
Baden-Württemberg stellt damit den Rekord für die meisten Exzellenzuniversitäten in einem Bundesland auf. Tübingen, Karlsruhe und Heidelberg erfüllten die strengen Kriterien und sicherten sich so ihre weitere Förderung. Diese Mittel kommen zusätzlich zu den bestehenden Zuschüssen für Exzellenzcluster, die jeweils bis zu 10 Millionen Euro betragen können.
Auch die Universität Freiburg hat sich um die begehrte Auszeichnung beworben. Ob das Land eine vierte Exzellenzuniversität hinzugewinnt, wird am 2. Oktober 2026 entschieden.
Die drei Universitäten profitieren bis 2031 von Millionen an zusätzlichen Jahresfördergeldern. Ihr Erfolg festigt die führende Position Baden-Württembergs in der deutschen Forschungslandschaft. Der nächste Bewertungszyklus wird zeigen, ob eine weitere Hochschule in diesen Kreis aufsteigt.