Universität Freiburg erlässt 50 iranischen Studierenden die Studiengebühren
Matteo KrauseUniversität Freiburg erlässt 50 iranischen Studierenden die Studiengebühren
Die Universität Freiburg wird im Sommersemester 2026 für etwa 50 iranische Studierende die Studiengebühren erlassen. Die Entscheidung fällt vor dem Hintergrund zunehmender finanzieller Notlagen unter Studierenden, die aufgrund der angespannten Lage im Iran keine Unterstützung aus ihrem Heimatland mehr erhalten.
Die verschärften Konflikte im Iran haben viele Studierende im Ausland in Zahlungsschwierigkeiten gebracht. Die Universität reagierte, indem sie von ihrer Möglichkeit Gebrauch machte, in Fällen akuter Härte die Gebühren zu streichen – alle Anträge wurden zügig bearbeitet und bewilligt.
Auch die Studierendenwerke leisten Nothilfe, darunter Härtefallfonds, für die Betroffenen. Gleichzeitig forderte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski die Hochschulen in Baden-Württemberg auf, unkomplizierte Unterstützung für die betroffenen Studierenden anzubieten.
Internationale Studierende aus Nicht-EU-Ländern in der Region zahlen in der Regel 1.500 Euro pro Semester. Durch die aktuelle Krise sind diese Zahlungen für viele iranische Staatsbürger nicht mehr leistbar.
Der Gebührenerlass entlastet rund 50 Studierende unmittelbar. Zusätzliche Hilfe durch die Studierendenwerke schafft weitere Erleichterung. Die Maßnahmen folgen einem übergeordneten Aufruf an die Hochschulen, sich flexibel auf die anhaltende Situation einzustellen.






