Vandalismus im Zoo Karlsruhe: Müll in Pinguin- und Eisbärgehegen geworfen
Matteo KrauseMüll in Tiergehegen: Tiere müssen überwacht werden - Vandalismus im Zoo Karlsruhe: Müll in Pinguin- und Eisbärgehegen geworfen
Vandalen haben den Zoo Karlsruhe angegriffen und Müll in mehrere Tiergehege geworfen. Die Tat hat die Mitarbeiter verärgert und bestürzt – nun wird das Ausmaß der Schäden begutachtet.
Bei dem Vorfall wurden in mehreren Bereichen des Zoos Abfälle verstreut. Zerrissene Schilder, Plastikflaschen, Einweggeschirr und anderer Unrat landeten in den Becken der Humboldtpinguine, Seelöwen, Robben und Eisbären. Auch das Affenhaus war betroffen: Eiscreme war an Wänden verschmiert, und Holzbesteck lag in einem der Gehege.
Die Polizei hat bisher keine Hinweise darauf, wer für die Tat verantwortlich ist oder wie die Täter in den Zoo gelangt sind. Unklar ist auch, ob sie allein oder in einer Gruppe handelten.
Zooangestellte überprüfen nun, ob Tiere verletzt wurden oder schädliche Gegenstände verschluckt haben könnten. Da manche Arten nicht sofort Anzeichen von Stress zeigen, gestaltet sich die Einschätzung der Folgen schwierig. Eine Bestätigung möglicher Schäden könnte Tage dauern.
Der Zoo räumt derweil die Hinterlassenschaften weg und beobachtet die betroffenen Tiere. Die Ermittlungen der Behörden laufen weiter, doch bisher gibt es keine Verdächtigen. Die langfristigen Auswirkungen auf die Tiere bleiben vorerst ungewiss.






