VW schließt betriebliche Kita Freche Daxe – Braunschweig übernimmt sieben Gruppen
Leni RichterVW schließt betriebliche Kita Freche Daxe – Braunschweig übernimmt sieben Gruppen
Volkswagen Financial Services (VW FS) schließt betriebliche Kita Freche Daxe in Braunschweig
Die Volkswagen Financial Services (VW FS) werden ihre hauseigene Kindertagesstätte Freche Daxe in Braunschweig schließen. Das Unternehmen hatte die Einrichtung bisher vollständig finanziert und bot mit überdurchschnittlichem Personalschlüssel sowie bilingualen Programmen ein hochwertiges Betreuungsangebot. Künftig übernimmt die Stadt Braunschweig sieben der ursprünglich zehn Kita-Gruppen.
Jahre lang hatte VW FS die Kita in Eigenregie getragen und den Beschäftigten damit eine erstklassige Kinderbetreuung ermöglicht. Wie das Unternehmen der Stadt jedoch kürzlich mitteilte, sei die Nachfrage nach betrieblichen Betreuungsplätzen stark zurückgegangen. In der Folge wird die Einrichtung geschlossen, während sieben Gruppen in städtische Trägerschaft wechseln.
Ab August werden diese Gruppen unter städtischer Verwaltung weitergeführt. Die Stadt reserviert dabei 55 Plätze für Kinder von VW-Mitarbeitenden, wofür das Unternehmen jährlich rund 475.000 Euro beisteuert. Für Braunschweig entstehen durch die Umstellung jährliche Mehrkosten in Höhe von etwa 1,15 Millionen Euro.
Die Veränderung könnte auch Auswirkungen auf künftige Planungen haben. So könnte ein geplanter Kita-Neubau im Entwicklungsgebiet Wenden-West nun gestrichen werden. Dies würde der Stadt erhebliche Mittel ersparen, da die ursprünglich veranschlagten hohen Baukosten entfallen würden.
Mit dem Wechsel übernimmt die Stadt die Trägerschaft für die bisher von VW FS betriebenen Kita-Gruppen. Die 55 garantierten Plätze für Kinder von VW-Beschäftigten sichert das Unternehmen durch jährliche Zahlungen weiter ab. Zudem könnte sich dadurch der Bedarf für einen zusätzlichen Kita-Neubau im Gebiet Wenden-West verringern.






