17 April 2026, 06:18

109 Dezibel: Beschlagnahmter PS-Bolide in Witten sorgt für Lärm-Skandal

Anschlagtafel an einem Zaun mit einem Schild, auf dem "Anschlag: Alle Straßenmusiker müssen die Stadtlärmordnung einhalten" steht und eine Straße im Hintergrund.

109 Dezibel: Beschlagnahmter PS-Bolide in Witten sorgt für Lärm-Skandal

In Witten wurde ein Hochleistungsfahrzeug beschlagnahmt, nachdem es mit extrem überhöhten Lärmwerten aufgefallen war. Der Besitzer des Wagens muss nun mit ordnungsrechtlichen Konsequenzen rechnen, da nachträgliche Veränderungen die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs ungültig gemacht hatten.

Der Vorfall nahm seinen Anfang, als das Auto in einer Halteverbotszone in der Holbeinstraße abgestellt war. Bei einer Messung stellten die Behörden fest, dass der Motor des Wagens 109 Dezibel erzeugte – deutlich über dem gesetzlich zulässigen Höchstwert von 82 dB. Der Besitzer rechtfertigte den extremen Lärm mit dem biturbogeladenen Motor des Fahrzeugs.

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Die Prüfer gingen zudem davon aus, dass die Motorsteuerung mit optimierter Software manipuliert worden war. Durch diese unerlaubten Eingriffe verlor das Fahrzeug seine Betriebserlaubnis. In der Folge beschlagnahmten die Beamten den Wagen und leiteten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen den Halter ein.

Das Fahrzeug bleibt vorerst sichergestellt, während der Besitzer mit den rechtlichen Folgen konfrontiert ist. Der Fall zeigt die Risiken auf, die mit nicht genehmigten Umbauten und extremen Lärmverstößen einhergehen. Je nach Ergebnis der weiteren Ermittlungen könnten zusätzliche Strafen folgen.

Quelle