7:1 gegen Curaçao – wie Aberglaube und Wetten den DFB-Sieg begleiteten
Nina Brandt7:1 gegen Curaçao – wie Aberglaube und Wetten den DFB-Sieg begleiteten
Deutschland feiert souveränen 7:1-Sieg gegen Curaçao
Die deutsche Mannschaft setzte sich kürzlich mit einem deutlichen 7:1 gegen Curaçao durch. Der Sieg kam zustande, nachdem der Autor nicht nur Geld, sondern auch Glauben in den Erfolg des Teams investiert hatte – insgesamt 15 Euro an die Tochter Hatice für spirituelle Unterstützung.
Während der Weltmeisterschaft hat sich Halle 4 zu einem Zentrum für Wetteifer entwickelt. Kollegen setzen auf Spiele, wobei die Einsätze von Essen über Sprit bis hin zu Reifen reichen. Pro Partie werden mehr als drei Dutzend Wetten abgeschlossen, und niemand nimmt sich während des Turniers frei – die organisatorischen Anforderungen lassen es nicht zu.
Das Engagement des Autors für die DFB-Elf geht über finanzielle Mittel hinaus. Tochter Hatice verlangt fünf Euro für eine halbe Stunde Gebet, in der Hoffnung, das Schicksal zu Gunsten Deutschlands zu beeinflussen. Beim Spiel gegen Curaçao hatte der Autor gleich 37 verschiedene Wetten auf den Ausgang laufen.
Trotz dieser Bemühungen erkennt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) die Beiträge des Autors offiziell nicht an. Dennoch halten die Versuche, die Spiele durch eine Mischung aus Aberglaube und Taktik zu lenken, unvermindert an. In seinem Umfeld blieb die finanzielle und spirituelle Unterstützung nicht unbemerkt: Der 7:1-Erfolg gegen Curaçao folgte prompt auf die Zahlung an Hatice. Für viele gehört das Wetten – und Beten – einfach zum WM-Erlebnis dazu.
