01 May 2026, 18:17

Audi setzt auf globale Führungswechsel für mehr Innovation und Marktstärke

Audi R8 LMS GT3 Rennauto auf der Nürburgring 24 Stunden-Strecke, umgeben von einem Metallzaun und grünem Gras, zentral positioniert mit der Strecke, die sich vor ihr erstreckt.

Audi setzt auf globale Führungswechsel für mehr Innovation und Marktstärke

Audi hat eine Reihe hochkarätiger Personalentscheidungen in seinen weltweiten Geschäftsbereichen bekannt gegeben. Die Veränderungen betreffen Schlüsselpositionen im Werk Neckarsulm, bei Lamborghini sowie bei einer neuen Schwestermarke in China. Vorstandsvorsitzender Gernot Döllner bezeichnete die Umbesetzungen als Teil einer umfassenden Strategie, um die Progressive-Markengruppe weltweit zu stärken.

Im Mittelpunkt der Neuordnung steht die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Audi-Tochtergesellschaften, Marken und Divisionen – mit besonderem Fokus auf technische Entwicklung, Produktionskompetenz und regionale Marktkenntnisse.

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Bei Lamborghini übernimmt Fermín Soneira den Posten des Technologievorstands (CTO) und löst damit Rouven Mohr ab. Seine Berufung fällt in eine entscheidende Phase für die Marke, da das Lanzador-Projekt von einem rein elektrischen Modell zu einem Plug-in-Hybrid umgestellt wird. Soneira wird nun die technische Strategie Lamborghinis während dieses Wandels leiten.

Rouven Mohr, zuvor CTO bei Lamborghini, wechselte am 1. März 2026 in den Vorstand der Audi AG, wo er seither die technische Entwicklung verantwortet. In seiner neuen Funktion nimmt er eine zentrale Rolle in Audis Innovationsbestrebungen ein.

In Deutschland wurde Thomas Bogus zum neuen Leiter des Audi-Werks Neckarsulm ernannt. Zu seinen Aufgaben gehören die Integration künstlicher Intelligenz in die Produktionsprozesse, die Standortentwicklung sowie die Gestaltung zukünftiger Fertigungsstrukturen.

In China wiederum übernimmt Fred Schulze die Geschäftsführung des Joint Ventures zwischen Audi und SAIC. Seine Hauptaufgabe wird es sein, das Modellportfolio der neuen Schwestergesellschaft in der Region auszubauen. Die Berufung unterstreicht Audis Bestreben, seine Position in einem der wichtigsten Absatzmärkte weiter zu festigen.

Ziel der Führungswechsel ist es, den Wissensaustausch innerhalb der globalen Audi-Organisation zu vertiefen. Durch die Besetzung strategischer Positionen mit erfahrenen Führungskräften will das Unternehmen technische Innovation, Produktionseffizienz und Marktwachstum vorantreiben. Die Maßnahmen spiegeln Audis Bestrebungen wider, seine Wettbewerbsfähigkeit in zentralen Regionen und Geschäftsbereichen zu sichern.

Quelle