NRW fördert Inklusion mit Rekordsumme: 812.000 Euro für 400 Projekte
NRWs Inklusionsgutschein erreicht 2022 neuen Höchststand
Das Inklusionsgutschein-Programm von Nordrhein-Westfalen hat 2022 einen neuen Rekord verzeichnet: Über 400 Projekte wurden mit insgesamt 812.000 Euro gefördert. Die seit 2019 laufende Initiative unterstützt Vereine und lokale Akteure dabei, ihr Angebot für Menschen mit Behinderungen zugänglicher zu gestalten.
Das Programm gewährt Zuschüsse von bis zu 2.000 Euro für Vorhaben, die Inklusion fördern – etwa Festivals, Workshops, Ausstellungen oder Publikationen. Zu den geförderten Projekten 2022 zählten unter anderem ein Schwimmangebot für Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen sowie ein mobiles Snoezelen-Snoezelraum. Auch zwei Initiativen des Vereins Special-Fly e.V. in Viersen erhielten finanzielle Unterstützung.
Ziel ist es, Barrieren abzubauen und die gemeinsame Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderungen zu stärken. Bewerbungen für die Förderrunde 2023 sind noch bis zum 30. September online möglich. Die Landtagsabgeordneten Guido Görtz, Britta Oellers und Dr. Marcus Optendrenk sprechen sich für die Fortführung des Programms aus.
Seit dem Start 2019 verzeichnet der Inklusionsgutschein ein stetiges Wachstum – 2022 erreichte er sowohl bei der Fördersumme als auch bei der Anzahl der Projekte einen neuen Spitzenwert. Die Initiative bleibt damit eine wichtige Säule für mehr Begegnung und Barrierefreiheit in der Region.






