Baubeginn für neue Güterzugstrecke zwischen Riegel und March entlastet Rheintalbahn
Matteo KrauseBaubeginn für neue Güterzugstrecke zwischen Riegel und March entlastet Rheintalbahn
Bauarbeiten für neue Güterzugstrecke zwischen Riegel und March beginnen
Mit dem Bau einer bedeutenden neuen Güterbahnstrecke zwischen Riegel und March wurde begonnen. Das Projekt, das Teil eines europaweiten Verkehrskorridors ist, soll tausende Güterzüge aus stark frequentierten Wohngebieten umleiten. Lokale Behörden begrüßen den Schritt als längst überfällige Lösung für überlastete Gemeinden.
In der ersten Phase des Vorhabens entsteht ein elf Kilometer langer Abschnitt zwischen Riegel und March. Für diese Teilstrecke wird mit einer Bauzeit von etwa sechs Jahren gerechnet. Nach Fertigstellung wird die gesamte Neubaustrecke über 90 Kilometer lang sein und parallel zur Autobahn A5 von Offenburg bis Müllheim verlaufen.
Die neue Trasse ist Teil des zentralen Güterverkehrskorridors zwischen Rotterdam und Genua. Nach ihrer Inbetriebnahme werden voraussichtlich rund 50.000 Güterzüge jährlich umgeleitet und damit von der Rheintalbahn entlastet. Diese Verlagerung soll Kapazitäten für den Ausbau des Personenverkehrs auf der bestehenden Strecke freimachen.
Lokale Vertreter des Landkreises Emmendingen haben den Baubeginn als wichtigen Schritt zur Reduzierung von Lärm und Verkehrsbelastung für die Anwohnerstädte entlang des Rheintals gelobt. Der Landkreis setzt sich zudem dafür ein, die Strecke bis nach Offenburg zu verlängern – inklusive eines Anschlusses an den geplanten Offenburger Tunnel.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf sechs Milliarden Euro, wovon 5,2 Milliarden Euro aus Bundesmitteln stammen. Die Behörden erwarten, dass die neue Strecke die Zuverlässigkeit des Schienenverkehrs erhöht und gleichzeitig die Lärmbelastung für viele Anwohner verringert.
Mit dem Baustart des ersten Abschnitts der Güterzugstrecke beginnt ein langfristiges Infrastrukturprojekt. Sobald die Strecke in Betrieb geht, wird sie die Rheintalbahn entlasten und die Kapazitäten für den Personenverkehr steigern. Zudem wird die Fertigstellung des Projekts ruhigeres Wohnumfeld für die betroffenen Städte und Dörfer mit sich bringen.






