29 April 2026, 10:43

Berlin plant neues Stadtviertel "Stadteingang West" mit Tausenden Wohnungen

Plan von Berlin, Deutschland, mit einer Gebäudezeichnung in der Mitte und Text, der das Stadtlayout und die umliegende Gegend beschreibt.

Berlin plant neues Stadtviertel "Stadteingang West" mit Tausenden Wohnungen

Berlin treibt die Pläne für ein großes neues Stadtviertel im äußersten Westen der Stadt voran. Das Projekt "Stadteingang West" soll ein ehemaliges Güterbahnhofsareal in ein Wohngebiet mit Tausenden neuen Wohnungen verwandeln. Die Landesbehörden haben nun den Rahmen für die Entwicklung in den kommenden zehn Jahren abgesegnet.

Das Viertel wird sich auf etwa 45 Hektar zwischen den S-Bahn-Stationen Westkreuz und Grunewald erstrecken. Im Zentrum liegt der alte Güterbahnhof Grunewald, der zum Mittelpunkt der Neugestaltung werden soll. Der Berliner Senat hat kürzlich den Bebauungsplan für das Projekt freigegeben.

Die Bauarbeiten werden von der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Howoge geleitet. Geplant sind mindestens 2.400 neue Wohnungen mit Platz für bis zu 5.000 zukünftige Bewohner:innen. Ein Teil der Unterkünfte könnte zudem als Olympisches Dorf dienen, falls sich Berlin mit einer Bewerbung um die Spiele durchsetzt. Nach dem Event würden diese Einheiten in langfristige Mietwohnungen umgewandelt.

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Die Arbeiten sollen schrittweise über die nächsten zehn Jahre umgesetzt werden. Ziel ist ein gemischtes Quartier mit Wohnraum und Gemeinschaftseinrichtungen.

Der "Stadteingang West" wird die westliche Peripherie Berlins deutlich verändern. Nach Fertigstellung wird das Viertel Tausenden Menschen ein Zuhause bieten und möglicherweise künftige Olympische Spiele unterstützen. Die Zustimmung des Senats markiert den ersten Schritt einer langfristigen Umgestaltung des Gebiets.

Quelle