Bitburger kehrt als DFB-Partner zurück – mit Fokus auf alkoholfreies Bier vor der WM 2026
Theo SchmidtBitburger kehrt als DFB-Partner zurück – mit Fokus auf alkoholfreies Bier vor der WM 2026
Bitburger kehrt als offizieller Partner der deutschen Fußballnationalmannschaft vor der WM 2026 zurück
Die Brauerei Bitburger ist vor der Weltmeisterschaft 2026 als offizieller Partner der deutschen Fußballnationalmannschaft zurückgekehrt. Der Vertrag mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) war 2018 nach 25 Jahren Zusammenarbeit beendet worden. Diesmal betont das Unternehmen einen kulturellen Wandel im Team und eine wachsende Ausrichtung auf alkoholfreie Alternativen.
Die Bitburger Braugruppe hatte die Partnerschaft mit dem DFB vor sechs Jahren beendet. Unzufriedenheit mit der Entwicklung des Verbandes führte nach Jahrzehnten der Zusammenarbeit zur Trennung. Nun erkennt das Unternehmen eine veränderte Haltung innerhalb der Nationalmannschaft und des DFB – beschreiben wird sie als bescheidener und bodenständiger.
Doch währenddessen kämpft der deutsche Biermarkt mit anhaltenden Herausforderungen. 2025 verzeichneten Brauereien einen Produktionsrückgang von fast sechs Prozent, wobei Bitburger schlechter abschnitt als der Branchendurchschnitt. Immer weniger Menschen gehen aus, und wer es tut, bleibt oft nach ein, zwei Getränken stehen – das dritte Bier, das einst die Umsätze steigerte, fällt weg. Besonders junge Verbraucher:innen setzen zunehmend auf einen gesünderen Lebensstil, was den Bierkonsum insgesamt sinken lässt.
Trotz dieser Schwierigkeiten entwickelt sich alkoholfreies Bier zu einem Lichtblick. Bitburger führt den Markt bei 0,0-Prozent-Bieren an und verzeichnet zweistellige Wachstumsraten bei Absatz und Umsatz. Das Unternehmen plant nun, seine alkoholfreie Produktpalette als echte Erfrischungsgetränke neu zu positionieren. Statt nur mit anderen Bieren zu konkurrieren, sollen sie als gesündere Alternative zu Getränken wie Apfelschorle oder Light-Limonaden beworben werden.
Bitburgers Rückkehr zur DFB-Partnerschaft fällt in eine Phase des Wandels – sowohl für die Brauerei als auch für den deutschen Fußball. Das Unternehmen will die steigende Nachfrage nach alkoholfreien Optionen nutzen und sich gleichzeitig an veränderte Konsumgewohnheiten anpassen. Mit der bevorstehenden WM 2026 bietet die Kooperation eine neue Chance, Fans in einem sich wandelnden Markt zu erreichen.






